Mitterteich geht wieder leer aus

Der SV Mitterteich zog am Freitagabend beim TSV Kareth mit 1:2 den Kürzeren. Der Anschlusstreffer von Frantisek Nedbaly, der in der Nachspielzeit einen Handelfmeter im Nachschuss verwandelte, fiel zu spät. Bild: Gebert

Der SV Mitterteich (15./9 Punkte) geht schweren Zeiten entgegen. Beim Aufsteiger TSV Kareth (9./14) kassierten die Stiftländer mit 1:2 die dritte Niederlage in Folge und belegen weiterhin einen Relegationsplatz in der Landesliga Mitte.

Kareth-Lappersdorf. (chap) Wieder einmal wurde der SV Mitterteich für seinen Aufwand nicht belohnt. Nach einer ordentlichen Leistung stand die Mannschaft von Trainer Reinhold Schlecht am Freitag auf Kareths Höhen mit leeren Händen da. Damit spitzt sich die Lage bei den Stiftländern dramatisch zu.

Die Stiftländer verpassten es im ersten Abschnitt, die Grundlage für ein erfolgreiche Ende zu legen. Bis zum Gegentreffer waren sie gut im Spiel. Der Rückstand kam nach einem Einwurf zustande, wobei sich die SV-Abwehr ziemlich hilflos anstellte. Tobias Bräu schnappte sich das Leder, umkurvte drei Gegenspieler und ließ Torwart Tobias Eckert aus elf Metern keine Abwehrmöglichkeit. Aus der kontrollierten Spielweise der Gäste wurde nun Verunsicherung. Kurz nach dem 0:1 hatte Manuel Dürbeck Pech bei einem Lattentreffer. Danach bestimmten die Hausherren das Geschehen und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Laut SV-Vorsitzendem Roland Eckert war seine Mannschaft mit dem 0:1-Pausenstand noch gut bedient, denn bis dahin agierte sie total von der Rolle.

Nach dem Wechsel drängten die Gäste vehement auf den Ausgleich. Die Hausherren bauten überraschend ab und hatten nichts mehr entgegenzusetzen. Aber wieder einmal trat die Schwäche der Gäste zutage, sie versiebten reihenweise die besten Chancen. Die größte vergab Christian Weiß, der freistehend vor dem Tor den Ball über die Latte knallte. Gegen Ende der Partie öffneten die Gäste ihre Abwehr und wollten das 1:1 erzwingen. Aber alle Mühen wurden nicht belohnt. So kam es, wie es kommen musste: Erneut ließ sich die SV-Abwehr nach einem Einwurf laienhaft überlisten. Vier Minuten vor dem Ende erzielte Maximilian Röhrl die Vorentscheidung.

"Wir stellen uns zu naiv an. Das darf einfach nicht passieren", haderte Vorsitzender Eckert mit seiner Mannschaft. Der Anschlusstreffer von Frantisek Nedbaly, der einen Handelfmeter im Nachschuss verwandelte, kam zu spät. Das Fazit von Eckert fiel dementsprechend nüchtern aus. "Wieder einmal wurde die Mannschaft für ihren Aufwand nicht belohnt. Das zieht sich jetzt wie ein roter Faden durch die Saison. Eigentlich stimmen Einstellung und Einsatz, aber nicht die Punkte. So grausam kann Fußball sein."
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