Mitterteich.
Im Blickpunkt Barrierefrei und akustische Signale

(jr) In die Jahre gekommen war die alte Ampelanlage an der Färberbrücke. Jetzt hat das Staatliche Straßenbauamt Amberg-Sulzbach die Anlage komplett erneuern lassen und zudem die Überquerungsstellen für Fußgänger barrierefrei ausgebaut. Bis 6. November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, Gesamtkosten: rund 100 000 Euro.

Bei einem Ortstermin stellte Baudirektor Gerhard Kederer die Baumaßnahme detailliert vor. Erneuert wurde das Steuergerät der Ampelanlage: Das Licht wird mit energiesparender LED-Technik erzeugt. Mit eingebunden waren die Behindertenbeauftragten der Stadt. Der Überweg kann künftig von Sehbehinderten und Blinden sowie für Gehbehinderte sicher genutzt werden - im Hinblick auf die baulichen Voraussetzungen und die akustischen Signale. Die Kosten von 100 000 Euro teilen sich auf in 45 000 Euro für Signaltechnik und den Rest für Tiefbauarbeiten. Der Freistaat Bayern bezahlt 80 000 Euro, den Rest trägt die Stadt Mitterteich.

Die bisherige Verkehrsführung werde sich ändern, erklärte Kederer weiter: Die Zufahrt von der Martin-Zehendner-Straße ist künftig nur noch einspurig möglich. Das Straßenbauamt verspricht sich dadurch eine Verbesserung der Zufahrt aus Richtung Autobahnanschluss Nord durch eine verbesserte Markierung. Die neue Ampel wurde mit einer drei Phasenschaltung ausgebaut. Bürgermeister Roland Grillmeier dankte dem Straßenbauamt für eine klare Verbesserung, auch mit dem Blick auf die Barrierefreiheit.
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