Mitterteich.
Im Blickpunkt "Streit an der Tagesordnung"

(jr) Eine schwierige Phase liegt hinter der Königlich Privilegierten Schützengesellschaft Mitterteich. Wie bei der Jahresversammlung zu erfahren war, haben interne Querelen das Vereinsleben in den vergangenen Monaten belastet. Nun wählten die Mitglieder Wolfgang Friedl zum neuen Schützenmeister, nachdem Engelbert Franz bereits im Oktober 2014 zurückgetreten war. Seitdem hatte Franz' Stellvertreter Josef Wurdack den Verein kommissarisch geführt.

Der 58-jährige Wolfgang Friedl stand bereits von 1999 bis 2007 an der Spitze der Schützen. Wegen der personellen Notlage habe er sich entschieden, dieses Amt noch einmal zu übernehmen, so Friedl. Er wünschte sich nach seiner Wahl, dass sich die Situation im Verein wieder beruhigt und wieder mehr Wert auf das sportliche und gesellschaftliche Geschehen gelegt wird.

Aus Solidarität mit Engelbert Franz, der bei der Versammlung nicht anwesend war, verzichtete Jugendleiterin Doris Scharnagl-Lindinger auf eine Wiederwahl. Dieser Posten ist nun als einziger bis auf weiteres vakant.

Ausführlich ging Doris Scharnagl-Lindinger nach ihrem Bericht zum Geschehen im Jugendbereich auf die Querelen der vergangenen Monate ein. Wie sie betonte, sei ein großer Keil zwischen jüngere und ältere Schützenbrüder getrieben worden. Ein Streben nach den gleichen Zielen habe es im Verein nicht mehr gegeben. "Streit war an der Tagesordnung", beklagte Doris Scharnagl-Lindinger. Den ehemaligen Schützenmeister Engelbert Franz nahm sie ausdrücklich in Schutz, denn dieser die Jungschützen stets unterstützt.

Weiter machte Doris Scharnagl-Lindinger deutlich, dass sie keinen Posten im Vorstandsteam mehr übernehmen wolle. "Sollte die neue Vorstandschaft wollen, dass ich das Training für die Jugend weiterhin leite, werde ich das aber machen." Ihre abschließenden Worte: "Ohne Nachwuchs und Jugend wird es der Mitterteicher Schützenverein in Zukunft schwer haben." (Weiterer Bericht folgt)

Terminkalender Jubelkommunion in Steinmühle

Steinmühle. (jr) Die Expositurgemeinde St. Josef feiert am kommenden Sonntag, 12. April, das Fest der Jubelkommunion. Los geht es um 9 Uhr mit der Aufstellung zu einem Kirchenzug beim Pfarrhaus. Nach dem Umzug beginnt um 9.15 Uhr ein feierlicher Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Die Frauensinggruppe unter der Leitung von Josef Schwägerl bringt die Kirschberger Sing- und Festmesse zur Aufführung. Mit dabei ist auch die Stubenmusik.
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