Mockersdorfer feiern heiligen Michael, den Namenspatron ihrer Pfarrkirche
"Auf ihn setzen wir Vertrauen"

Die Gläubigen zogen, angeführt von Kreuz und Fahnen der Ministranten und dem Allerheiligsten, durch die Straßen von Mockersdorf hinauf zum Kausler-Kreuz und durch die Ortsmitte zum Kreuz beim Baumgartenhof. Bild: hia
Mit der Schubert-Messe, einer großen Prozession sowie dem traditionellen Frühschoppen feierten die Katholiken am Sonntag den Namenspatron ihrer Pfarrkirche - den heiligen Michael.

Wie wichtig den Mockersdorfer dieser Tag ist, ließ sich daran erkennen, mit welcher tiefen Anteilnahme sie das Patrozinium ihres Erzengel feierten. Weiß-blaue Fahnen rankten aus vielen Wohnhäuser heraus, rote Samttücher mit goldenen Bordüren schmückten die Fenstersimse. Ein Meer an Blumen zierte den Altarraum.

In großen Abordnungen marschierten die Feuerwehren aus Mockersdorf, Ramlesreuth und Plössen, die Kriegerkameradschaft und die Marianische Männerkongregation mit Fahnen in die St.-Michaels-Kirche ein und prägten das Gesamtbild. Zusammen mit den zahlreich erschienen Gemeindemitgliedern und auswärtigen Gästen füllten sie das Kirchenschiff. "Sie zeigen durch ihr Mitwirken, dass sie zu Jesus Christus und damit zu ihrem Glauben stehen", betonte Pfarrer Grillmeier.

Der Erzengel mit dem Flammenschwert vor dem Eingang des Paradieses sei es, der die Menschen alle Tage des Lebens begleite, Feinde abwehre und Gefahren banne. "Auf ihn setzen wir unser Vertrauen. Er führt zu Jesus Christus und macht die Pforten zum Himmel auf, dass wir leichter hineingelangen", sagte der Geistliche in seiner Grußansprache.

Begleitet von den Klängen des Bläserensembles um Manfred Baumann aus Neustadt am Kulm erklang das "Ehre sei Gott in der Höhe" aus der Schubert-Messe durch das Gotteshaus. Mit kräftigen Männer- und Frauenstimmen stimmte die Gemeinde ein in das "Großer Gott wir loben dich". Rudi Lang las die Lesung aus der Offenbarung des Johannes. Bewegend war das "Halleluja - dein Wort oh Herr ist Wahrheit" von Solistin Luzia Fürst in ihrer tiefgehenden Alt-Stimme.

Anschließend zogen die Gläubigen, angeführt von Kreuz und Fahnen der Ministranten und dem Allerheiligsten durch die Straßen von Mockersdorf hinauf zum Kausler-Kreuz und durch die Ortsmitte zum Kreuz beim Baumgartenhof. Sie stimmten ein in die Litanei von Vorbeterin Agnes Horn, beteten für ihre Familien, den Ort und die Pfarrgemeinde. Auch die Fürbitten waren bestimmt von der Bitte um den Schutz Gottes.

Bei sauren Bratwürsten von Evelyn Kausler und der Gulaschsuppe von Reti Ziegler stärkten sich die Mockersdorfer beim zünftigen Frühschoppen und Mittagessen im Pfarrhof .
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