Mögliches Motto: "Spaß ist, wenn man trotzdem genießt und Interessantes erlebt"
Hutzelhoffest trotzt dem Wetter

Ob der Himmel die wimpeldekorierte Festzone blau oder grau überspannte - in der Heimstatt der Ökokisten fühlten sich die Gäste so oder so wohl. Bild: aks
Die Wetter-App prophezeite Gewitter, der Himmel drohte regenschwer - wie gut, dass der Hutzelhof auch überdachte und windgeschützte Plätze besitzt. Schirme für die Stände, etwas Warmes für den Magen und jede Menge fröhliche Gastgeber schlugen den schwierigen Verhältnissen ein Schnippchen.

Die Schar der Besucher strömte nicht minder zahlreich als bei früheren, sonnigen Festen. "Spaß ist, wenn man trotzdem genießt und Interessantes erlebt", hätte das Motto heißen können. Zwischen die vielen Verpflegungsstellen und den liebevoll zusammengestellten Kleinkunstmarkt hatten die Veranstalter besondere Höhepunkte gepflanzt. Sie reichten von allerlei Wissenswertem bis zum fränkischen Comedy-Export "Der wunderbare Herr Mai".

Auf eine botanische Wanderung über den Weißenberger Höhenrücken folgten Führungen über die hofeigenen Felder oder durch den benachbarten Keller der Bio-Käserei Wohlfahrt. Dr. Artur Schlosser beschäftigte sich in Kurzvorträgen mit Stresstest und Stoffwechselmessung; Bio-Bauer Andreas Walz aus Schäflohe plauderte über Getreide-Raritäten; Basile Teberekides brach eine Lanze für Rohkost und Oliven in der Ernährung, und Bio-Bauer Werner Bäumler aus Hahnbach schwärmte von seinen tollen, farbenfrohen Kartoffelknollen.

Einen Blick voraus in die mobile Zukunft ermöglichte die kleine Elektro-Auto-Präsentation mit Gelegenheit zur Probefahrt. Vergleichsweise konventionell mit Sprit statt Strom, aber ungebrochen beliebt erwiesen sich die Schlepper-Rundfahrten. Auch Kletterturm oder Strohhüpfburg lockten das junge Publikum wieder an.
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