Morgen läuft die Frist ab, die der Firma Jobst für die Erschließung von Aschach, Lintach, Paulsdorf und Hiltersdorf mit dem Breitband gesetzt worden war. Deshalb war der
Frist für Breitband-Ausbau endet

eigenverantwortliche Ausbau mit dieser Technik durch das Unternehmen erneut Thema im Gemeinderat.

(sche) Bürgermeister Alwin Märkl versprach bei der Sitzung, in Kürze Kontakt mit der Bundesnetzagentur aufzunehmen. Des Weiteren sicherte er zu, diese Problematik bei der nächsten Dienstbesprechung der Bürgermeister vorzubringen.

Das Gremium hatte bei seiner jährlichen Rundfahrt durch die Gemeinde die örtlichen Gegebenheiten in der Josef-Geiger-Straße in Aschach besichtigt. Nun beschlossen die Räte, dass das Verkehrszeichen "Zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h" nördlich der Einmündung der Andreas-Meckl-Straße im Bereich des Hauses Josef-Geiger-Straße 17 angebracht wird.

Zehn Prozent Förderung

Der Gemeinderat beschloss, da effektiv nicht mehr vorhanden, den öffentlichen Feld- und Waldweg Fensterbachtalweg in der Gemarkung Etsdorf zu entwidmen. Die Entscheidung, Qualitätsbonus Plus nach dem Bayerischen Kinderbildung- und Betreuungsgesetz zu beantragen, wurde auf Empfehlung des Innenministeriums zurückgestellt.

Wilhelm Koch, Organisator des Tempelmuseums in Etsdorf, hatte einen Antrag auf Bezuschussung der geleisteten Arbeit gestellt. Für die nachgewiesenen Kosten in Höhe von 6000 Euro wünschte er 1500 Euro. Gemäß den Richtlinien der Gemeinde gewährte das Gremium eine zehnprozentige Förderung. Johann Gebhard (FW) regte an, über die Einrichtung eines Kulturfonds nachzudenken. Peter Göbl (CSU) meinte, dass zweckgebundene Einnahmen (Spenden) für kulturelle Zwecke hergenommen werden könnten.

Für die Sanierung des Heiligbergsteigs in Freudenberg einigten sich die Räte auf die vom Ingenieurbüro Seuß empfohlene Variante B, den Ausbau mit viermal zwei Stufen und den Einsatz von Kinderwagen-Keilen. Ob ein Handlauf oder Geländer möglich ist, soll das Planungsbüro nochmals überprüfen.

Der Bayerische Gemeindetag bietet eine Bündelausschreibung für den kommunalen Strombezug 2017 bis 2019 über die Kubus-Kommunalbetreuung an. Bürgermeister Alwin Märkl wies darauf hin, dass beim Kauf von 100 Prozent Ökostrom mit Mehrkosten in Höhe von fünf bis sechs Prozent gegenüber Normalstrom zu rechnen sei. Mit einer Gegenstimme von Astrid Knab (ÖDP) wurde Märkl beauftragt, den entsprechenden Dienstleistungsvertrag zur Vorbereitung von Bündelausschreibungen für die Lieferung von Normalstrom abzuschließen.

Das Gremium ließ die Verkaufspreise beim Johannisbergfest und die Abführungen an die Gemeinde auf Vorjahrsniveau. Die Kosten für das Stromaggregat werden zu je einem Drittel auf die Gemeinde, den Bierausschank und den Heimat- und Kulturverein aufgeteilt. Laut Bürgermeister ist ein leichter Anstieg bei den Straftaten insbesondere im Bereich der Sachbeschädigung und bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verzeichnen.

Fünf marode Brücken

Die Bayernwerk AG stellte den Bürgerenergiepreis 2015 vor, der mit 10 000 Euro dotiert ist. Privatpersonen, Vereine und Schulen sind aufgerufen, sich mit Ideen und Projekten zu bewerben, die einen Impuls für die Energiezukunft setzen. Das Ingenieurbüro Renner und Hartmann Consult legte eine Liste der überprüften Brücken im Gemeindebereich vor. Darin bewerten sie den Zustand von fünf Bauwerken als kritisch. Bürgermeister Märkl sah hier Handlungsbedarf.
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