"Motivierte Mitarbeiter und eine ganz tolle Ökumene"

Die letzte "Installation" ist lange her. Die war 1988 mit Pfarrer Wolfgang Neubauer. Danach gab es viele und lange Vakanzzeiten. Jetzt ist es wieder so weit.

Grafenwöhr/Pressath. (rgr) Die beiden Pfarrer Dr. Wolfgang Körner und Günter Daum blieben jeweils nur "zur Anstellung" (z. A.) in Grafenwöhr. Nach dreieinhalb Jahren z. A. hat sich Pfarrer Dr. André Fischer (37) auf die Pfarrstelle beworben. Pfarrer Dr. André Fischer ist für die evangelische Gemeinde in Grafenwöhr, Pressath, Schwarzenbach und Umgebung zuständig, wo knapp 1700 Protestanten leben. Außerdem unterrichtet der Seelsorger am Gymnasium Eschenbach evangelische Religion.

Am morgigen Sonntag wird er fest "installiert". NT-Mitarbeiterin Renate Gradl hat nachgefragt, warum der aus dem Raum Coburg stammende Pfarrer auf Dauer hier sesshaft werden will.

Herr Pfarrer Fischer, was waren Ihre Beweggründe, hier zu bleiben?

Pfarrer André Fischer : Es gefällt mir hier. Ich komme mit den Menschen gut zurecht. Das Umfeld passt einfach: Hier gibt es motivierte Mitarbeiter, nicht nur, aber besonders im Kirchenvorstand. Wir haben ein gutes Team im Kindergarten, mit Walter Thurn einen Top-Organisten und eine ganz tolle Ökumene in Grafenwöhr und Pressath. Auch die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern der beiden Städte ist sehr gut. Es gibt ganz viele Mosaiksteinchen, die dafür sorgen, dass ich mit meiner Frau hier bleiben möchte. Dazu zählen auch die Kollegen aus der Kulmregion oder an der Schule.

Während ihrer z.A.-Zeit hat die Michaelskirche 2013 ihr 90-jähriges Bestehen gefeiert. Wie haben Sie das empfunden?

Pfarrer Fischer : Wir haben viele schöne Sachen auf die Beine gestellt, um die Michaelskirche ins Blickfeld zu rücken, beispielsweise das Kirchenkabarett oder das Gospelkonzert oder das große Fest.

Wird es Neuerungen in der Zukunft geben?

Pfarrer Fischer: Wir haben hier eine Atmosphäre, in der die Menschen offen für Neues sind. Zum Beispiel bei den Gottesdienst. Die Feier der Osternacht wurde bereits vor drei Jahren eingeführt. Auch bei der Jugendarbeit gehen wir immer wieder neue Wege.

Den Neubau der Kinderkrippe haben wir bereits realisiert. Mit der dringenden Generalsanierung der Michaelskirche kommt wieder sehr viel Arbeit auf uns zu. Die ersten Gespräche wurden bereits geführt. Die Durchführung ist schon für 2016 vorgesehen. Vielleicht klappt es ja.
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