Motto der Brandschutzwoche in Etzelwang umgesetzt
Die Kinder sind stolz

Rauch quoll aus einem Nebengebäude in Lehendorfs Neubausiedlung. Er simulierte ein Feuer für eine Großübung zur Brandschutzwoche. Daran beteiligten sich alle vier Feuerwehren der Gemeinde Etzelwang.

In wenigen Minuten rückten die Fahrzeuge aus Etzelwang, Kirchenreinbach und Schmidtstadt an. Als Einsatzleiter wies 2. Kommandant Mathias Schuhmann von der Feuerwehr Lehendorf allen Beteiligten ihre Aufgaben zu.

Geschult in Erster Hilfe

Die Atemschutzträger der Kirchenreinbacher Wehr übernahmen die Rettung und Versorgung zweier Personen, die im "brennenden" Nebengebäude eingeschlossen waren. Notstromaggregate sorgten für die Beleuchtung des Umfelds. Erste Hilfe leistete geschultes Sanitätspersonal der Etzelwanger Wehr.

Löschwasser lieferten die Unterflurhydranten in der Zufahrtsstraße. Die Feuerwehr Etzelwang legte zusätzlich eine Leitung aus dem Etzelbach. Die Löschgruppen sicherten das Wohngebäude vor einem Übergreifen der Flammen. Aber auch der Waldbrandgefahr am Hang hinter der Wohnbebauung beugten die Wehrdamen und -männer mit ihren Strahlrohren vor.

Kreisbrandmeister Johann Ludwig beobachtete den Ablauf der Übung. In der Abschlussbesprechung lobte er die gute Beteiligung bei den vier Wehren und bestätigte den Bürgern der Gemeinde Etzelwang, dass sie keine Sorge bei einem Schadensfall haben müssten. Da er unter den mehr als 50 Übungsteilnehmern auch viele junge Leute erkannte, hielt er das Motto der Brandschutzwoche 2014 "Mach Dein Kind stolz. Komm zur Freiwilligen Feuerwehr!" für optimal umgesetzt.

Einsatzleiter Mathias Schuhmann sah den Auftrag in jeder Hinsicht erfüllt. Die Wahl des "Brandherdes" sollte die Schwierigkeiten für die Fahrzeuge in einer dichten Wohnbebauung mit nur einer schmalen Stichstraße verdeutlichen. Gleichzeitig musste bei den Löscharbeiten an die Brandgefahr am nahen Wald- und Trockenrasen gedacht werden. Die Übung diente außerdem dem Test, ob bei einem Ernstfall ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

Es eilt beim Digitalfunk

Eine baldige Beschaffung der Digitalfunkgeräte mahnte Kommandant Norbert Sperber von der Kirchenreinbacher Wehr an, damit er die Aktiven der vier Wehren rechtzeitig daran schulen kann. Bürgermeister Roman Berr dankte den Wehrangehörigen für das Engagement während des gesamten Jahres. Die vielen jungen Kräfte berechtigten zur Hoffnung auf zuverlässige Hilfe auch in der Zukunft.
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