München.
Kulturnotizen Echter Monet in Gurlitts Koffer

(dpa) Bei dem Monet-Gemälde, das Monate nach dem Tod des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt in dessen Koffer gefunden wurde, handelt es sich um das Bild "Abendliche Landschaft". Die Taskforce "Schwabinger Kunstfund" bestätigte am Montag einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Das Gemälde wurde inzwischen auch als "Koffer-Fund" in die Online-Datenbank Lostart eingestellt.

Das Bild, das nach "Bild"-Angaben 60 Jahre lang verschollen war, wurde vier Monate nach Gurlitts Tod in einem Koffer gefunden, den der 81-Jährige vor seinem Tod im Krankenhaus bei sich hatte. Erst im September wurde es dem Nachlassverwalter übergeben. Cornelius Gurlitt war am 6. Mai in München gestorben. Als Alleinerben setze er das Kunstmuseum Bern ein. Am 26. November soll eine Entscheidung darüber fallen, ob das Museum die Erbschaft annimmt oder nicht. Hunderte Werke stehen nach Auffassung der Taskforce "Schwabinger Kunstfund" im Verdacht, Nazi-Raubkunst zu sein.

Foto-LegendeRené Burri ist tot

Sein Bilderzyklus vom rauchenden Che Guevara machte den Schweizer Reneé Burri berühmt. Archivbild: dpa
Zürich. (dpa) Der Schweizer René Burri, einer der großen Fotografen des 20. Jahrhunderts, ist tot. Der Mann, dessen Porträts des rauchenden Revolutionärs Che Guevara weltweiten Ruhm erlangten, starb am Montag im Alter von 81 Jahren zu Hause in Zürich, bestätigte ein enger Freund der Schweizer Nachrichtenagentur SDA. Burri war Mitglied der Agentur Magnum und reiste für seine Reportagen um die Welt. Bekannt wurden auch seine Porträts von Künstlern wie Pablo Picasso. Seine Fotos vom geteilten und wiedervereinigten Berlin gelten als wichtige Dokumente der Zeit. Burris Werk wurde mehrfach mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet.
Weitere Beiträge zu den Themen: Magazin (11335)Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.