Musikant zwangsweise vorgeführt - der Landrat kommt freiwillig

Das verflixte siebte Jahr verlief trotz dieser Redewendung für die Klausner und ihre kleine Kirwa sehr gut. Alle halfen zusammen, die Männer beim Baum holen oder Zelt aufbauen, die Frauen bei der Vorbereitung des Kirwaschmucks und des Salatbüfetts. Los ging's am Freitag mit dem Saukopfessen. Die musikalische Beilage dazu servierte die Staaleitn mit einer offenen Musikprobe. Den Höhepunkt erreichte das Fest am Kirwamontag mit dem Baumaufstellen. Daran schloss ein zünftiger Frühschoppen an. Landrat Richard Reisinger, der auf der Rückfahrt vom Hirschbacher Musikantentreffen gerne in Unterklausen einen kurzen Stopp einlegt, tat das auch dieses Mal. Haus- und Hofmusikant Gerald ließ allerdings seine Kirwaleit warten. Kurzerhand "entführten" sie ihn aus Hirschbach, und weil genug Platz war, packten sie Rudi und Klaus gleich mit ins Auto. Zwei Klausner Musikanten verstärkten die Gruppe. Etwas verspätet, aber fast ohne Regen tanzten 17 Paare den aus Achtel importierten Baum aus. Sowohl das jüngste als auch das älteste Kirwapaar tanzten zum ersten Mal mit. Als anstelle des Weckers die Glocke am Turm läutete, hielten Yvonne und Andreas Sperber den Strauß in Händen. Bild: hfz
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