Musikverein Ernestgrün geht mit Elan an die neuen Aufgaben - Karten für Blasmusikfest verkauft
Gartenfest-Erlös fließt in Jugendarbeit

Petra Wild und Maria Ott wurden mit Blumen und einem Geschenkgutschein bedacht. Vorstand Josef Frank (links) und Dirigent Gerhard Maischl ( rechts) dankten für jahrzehntelange Betreuung. Bild: fsc
Mit dem 10. Fest der Blasmusik steht erneut ein überregionales Musikereignis bevor. Die Karten für die Veranstaltungen Anfang Mai sind verkauft. Kurz zuvor beginnt der Musikverein Ernestgrün zusammen mit örtlichen Vereinen mit dem Zeltaufbau und startet damit die "heiße Phase". Bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Zum grünen Baum" hieß Vorstand Josef Frank auch Bürgermeister Klaus Meyer erstmals in den Reihen des Musikverein willkommen. Dieser zeigte sich angetan von der Rührigkeit des Vereins als "musikalischer Botschafter der Gemeinde": "Es ist schön dass wir euch haben, wir sind stolz auf euch" sagte Meyer auch im Hinblick auf die Jugendarbeit. Diese steht im derzeit 207 Mitglieder und zehn kooperierenden Vereinen zählenden Verein an vorderster Stelle, betonte Josef Frank. Zu den 22 aktiven Musikerinnen und Musikern der Blaskapelle seien zwei junge Mädchen mit Querflöte und Klarinette gestoßen. Zwei junge Musiker befinden sich mitten in der Ausbildung, spielen aber bereits in der Kapelle. Neu haben zwei junge Klarinettistinnen die Ausbildung begonnen und fünf Mädchen hätten sich das Fach "Querflöte" gewählt. Dazu komme eine Lehrerin von auswärts nach Neualbenreuth, berichtete der Vorstand.

"Schnupperprobe"

Die Kosten hierfür trügen die Eltern, so Frank. Neben den üblichen Auftritten im Jahreslauf, wollte der Vorstand besonders das Gartenfest erwähnen, dessen Erlös von Kassier Klaus Peterhans auf ein eigenes Konto für die Jugendarbeit eingezahlt wurde. Insgeheim hoffe man mit der "Schnupperprobe" einen ähnlichen Erfolg wie im vergangenen Jahr, bei der sieben junge Menschen gewonnen werden konnten.

Nach dem Musikfest, zu dem alle Mitglieder zur Mitarbeit eingeladen seien, würde das traditionelle Muttertagskonzert diesmal in Wernersreuth stattfinden , das Gartenfest veranstaltet und das Ferienprogramm vorbereitet. In den Überlegungen der Vorstandschaft, so Frank und Peterhans greife das 60-jährige Bestehen des Musikvereins im kommenden Jahr Platz. Aus dem Bericht des Geschäftsführers der Blaskapelle, Klaus Rustler, - er war verhindert - las Vorstand Frank vom Besuch eines Musikfestes in Mulda/Sachsen, von drei öffentlichen Proben, der Mitwirkung beim Jubiläum der Holzverwertungs-Genossenschaft, dem Feuerwehrfest in Pfaffenreuth und dem Musik-Jubiläum in Bärnau, sowie die Gestaltung des Magdalenenfestes. Die Blaskapelle hatte neun vertragliche Auftritte zu absolvieren, neben dem Johannisfeuer am Grenzlandturm und der Messgestaltung in Maiersgrün.

Nach Dankesworten von Mitgliedern, insbesondere zur viel beachteten Messe in Neualbenreuth im Vorfeld der Versammlung, war es an der Zeit, den Wirtsleuten ein Dankeschön zu sagen: Frank richtete dies an Wirtin Petra Wild und ihre Mutter Maria Ott, bei denen die Blaskapelle seit 1988 ihre wöchentlichen Probenabende durchführte.

Proben im Heizwerk

Nun sei es aber angezeigt gewesen, einen anderen Probenraum zu suchen - des Platzangebotes wegen, besonders aber wegen der akustischen Verhältnisse aus musikalischen Gründen. Die Musiker seien hochzufrieden gewesen und würden das Vereinslokal weiterhin beibehalten. Nur die Proben erforderten eine Neuausrichtung - in Räumlichkeiten des Hackschnitzelheizwerks.
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