Mutter Gottes als Vorbild

Lasst die Herzen sprechen, dann wird alles gut. Maria als Vorbild zu nehmen, empfahl Ruhestandspfarrer Helmut Süß bei der Andacht an der Lourdes-Grotte.

Auf Einladung des Katholischen Männervereins und der Kolpingfamilie hatten sich nach der Abendmesse in Sankt Laurentius zahlreiche Marien-Verehrer an der Kapelle versammelt, um der Gottesmutter zu huldigen. Im Schein vieler Lourdes-Lichter wurde die Andacht neben der Stadtpfarrkirche zu einem berührenden Glaubensbekenntnis. Neben dem Marienmonat Mai ist besonders der Rosenkranzmonat Oktober Maria geweiht.

Die abendliche Andacht vor der Grotte nahmen die Gläubigen zum Anlass, das Leben Jesu mit dem Gebet des Rosenkranzes zu betrachten und Maria in den Mittelpunkt des Wortgottesdienstes zu stellen. Tradition hat in Eschenbach ein Gebet vor der Lourdes-Grotte. Die Eschenbacher feiern heuer das 110-jährige Bestehen der Rundkapelle an der Südseite der Pfarrkirche.

Einer Gebets-Tradition folgend, verneigten sich Männerverein und Kolpingfamilie mit Gläubigen auf dem Vorplatz der Grotte und stimmten das weltweit bekannt Lourdes-Lied an: "Die Glocken verkünden mit fröhlichem Laut das Ave Maria so lieb und so traut". Zum abwechselnden Singen und Beten gehörten verbindende Worte des Pfarrers Helmut Süß. Dabei fragte der Seelsorger: "Beten wir wirklich mit ganzem Herzen?" Der Geistliche warnte vor Kleinkrämerei vor dem Herrgott und forderte nach den Worten von Teresa von Ávila dazu auf, Gottes Liebe nach seinem Plan anzunehmen. "Schick mir was du willst, dann ist es recht", zitierte der Ruhestandsgeistliche die Kirchenlehrerin. Der Geist Gottes werde helfen, das Rechte zu erkennen, betonte Süß. "Maria macht uns das vor", bemerkte Helmut Süß und erinnerte an die Güte und Herzenswärme Mariens. Auf diesem Weg voranzugehen und Maria als Fürsprecherin an unserer Seite zu haben, sei das große Geschenk, an das es im Rosenkranzmonat zu erinnern gelte.
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