Muttertagsfeier im BRK-Seniorenheim - Gerd Retzer spielt für Seniorinnen auf
"Sag Dankeschön mit roten Rosen"

Mit Liedern wie "Ein Mutterherz hab ich gefunden" und einem Wunschkonzert unterhielt Akkordeonspieler Gerd Retzer die Bewohnerinnen des BRK-Seniorenheimes. Bild: rn
Mit Musik und Gesang feierten die Bewohnerinnen des BRK-Seniorenheimes Muttertag. "Mütter haben es verdient, dass man sie hochleben lässt", hob Heimleiterin Manuela Schusser im festlich geschmückten Mehrzweckraum hervor. Da einige Frauen am Sonntag "nicht so viel Besuch wie andere" erhalten hatten, hielt sie eine Nachfeier für angebracht.

Schusser lenkte die Gedanken der Frauen zurück in die Zeit vor 70 Jahren, als diese am Ende des zweiten Weltkriegs ohne Dach über dem Kopf, ohne Männer und Väter, teils bereits mit kleinen Kindern das Leben meistern mussten. Dann ging sie auf aktuelle Beispiele ein: die flüchtenden Mütter im Mittelmeer und im Erbebengebiet in Nepal. Die Heimleiterin machte angesichts dessen deutlich, dass es den Bewohnerinnen trotz unterschiedlicher Gebrechen "wirklich gut geht". Eine jede habe ein Team von Hilfskräften und den Hausmeister hinter sich, im Notfall stehe in zehn Minuten der Arzt vor der Tür.

Schließlich kündigte Schusser Gaumengenüsse und Lieder zum Mitsingen an. Nach ihrem Aufruf "Lass' ma's uns gut gehen!" übernahm Musikus Gerd Retzer die weitere Gestaltung. Nach der Walzermelodie "Sag Dankeschön mit roten Rosen" und "Ein Mutterherz hab ich gefunden" begann mit dem Edelweiß-Lied das Wunschkonzert.

"Jeden Tag eine neue Hoffnung, ein neues Glück" verleitete die Seniorinnen sogar zum Dirigieren. Retzer nahm die Begeisterung seiner Zuhörerinnen auf und verleitete mit seinen Liedern zum Schunkeln und Mitsingen. Freude und Wohlwollen waren den feiernden Frauen anzusehen.
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