Nabburg.
Flexible Räume und drei Treppen

(bl) Seit dem Jahr 2000 ist das Altstadthaus direkt neben der Pfarrkirche im Besitz von Elisabeth Troidl und Wolfgang Engel. Allerdings hat es bis 2007 gedauert, bis der Laden im Erdgeschoss als "Gemischtwaren-Laden" dienen konnte. Ursprünglich war der Raum als Büro geplant gewesen, hatte sich dann aber als zu klein erwiesen. Gemischt ist dort auch das Sortiment, von knallbunten riesigen Kerzen bis hin zum Geweih für die heimische Wand.

Sein Büro hat das Innenarchitekten-Paar in den früheren Kriechkeller verlagert, der durch die Entfernung des Fußbodens im Erdgeschoss schon zu Zeiten des Vorbesitzers gewaltig an Höhe gewann und genügend Licht bietet. "Sonnendurchflutet ist so ein Altstadthaus nicht gerade", sagt die Besitzerin, "dafür hat es andere Vorteile". Zum Beispiel drei verschieden gebaute Treppen, die als Anschauungsobjekte für Bauherren dienen könnten: freischwebende Stufen, ein Aufgang mit Mittel-Wange und die normale Wangen-Treppe.

Was die Böden betrifft, fiel die Wahl überwiegend auf schlichte Kiefer-Dielen. Nur einen alten Holzparkettboden konnten die Bewohner bei der Renovierung noch retten. Dafür haben sie in ihrem Haus auch moderne Beläge getestet, beispielsweise geschliffenen Teer, was durchaus edel wirken kann.
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