Nabburg.
HSG-Herren vor dem ESV gewarnt

(kum) Nach vielen Duellen mit fränkischen Teams ist die HSG Nabburg-Schwarzenfeld am Samstag (17.15 Uhr) zu Gast beim ESV Regensburg - der geografisch nächstgelegene Gegner aus Sicht der HSG in der Bezirksoberliga.

Der Derbygegner spielt eine sehr durchwachsene Saison und hat vor allem auswärts bislang nicht überzeugt und zum Teil sogar deftige Pleiten kassiert. Zu Hause wurden allerdings ein paar Achtungserfolge gefeiert. Garant hierfür war vor allem die aggressive und kompromisslose Abwehr, aus der heraus die Regensburger ihre Konter laufen. Alles in allem stellt der ESV eine grundsolide Mannschaft, die aus ihren Möglichkeiten viel zu machen versucht. Regensburg kann aber auch einmal über sich hinauswachsen, wenn man es lässt. "Wir dürfen ihnen nicht zu viele Geschenke machen und müssen die Fehlerquote gering halten", fordert HSG-Coach Daniel Kessler höchste Konzentration. "Speziell zu Hause darf man sie nicht ins Rollen kommen lassen."

Die HSG auf der anderen Seite spielt bislang eine glänzende Saison und ist vor allem auch mental stabil, lässt sich nicht leicht aus der Ruhe bringen. Die HSG besticht weiterhin durch Flexibilität und kann sich auf unterschiedliche Situationen schnell einstellen. Hilfreich ist hier vor allem der breite und ausgeglichen besetzte Kader, aufgrund dessen man auch Verletzungen - wie etwa den Ausfall von Tobias Held - kompensieren kann. Dennoch sieht Kessler noch einiges an Verbesserungspotenzial: "Wir streuen über ein gesamtes Spiel noch immer zu viele einfache Fehler. Hinten müssen wir kompakt stehen und uns gut absprechen. Vorne haben wir hier und da ein paar Flausen im Kopf und probieren Sachen, die gar nicht klappen können."

Bei diesen Punkten gilt es anzusetzen, um sich gegen die Regensburger keinen Aussetzer zu erlauben. Obwohl der Erste auf den Tabellenachten trifft, erwarten alle ein Spiel auf Augenhöhe: "Wir haben uns beim ESV schon immer schwer getan. Das darf uns nicht belasten, aber sollte eine Warnung sein, die Regensburger nicht zu unterschätzen", erklärt Trainer Kessler.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.