Nach 14 Jahren Wechsel an der Spitze der Frauen-Union - Christiane Scherer neue Vorsitzende
"Auf Hermine Rodde war stets Verlass"

Kreisvorsitzende Dr. Susanne Plank (rechts), beglückwünschte die Gewählten. Unser Bild zeigt von links Luise Meier, Manuela Irlbacher, Rita Blaß (Stellvertreterin), Hermine Rodde (Beisitzerin/verabschiedete Vorsitzende), Erna Zinger, Christiane Scherer (neue Vorsitzende), Renate Harmsen, Ilse Hübner und Anna Prechtl. Bild: ohr
Schwarzenfeld. (ohr) Führungswechsel an der Spitze der Frauen-Union: Ortsvorsitzende Hermine Rodde stellte ihr Amt nach 14-jähriger Ausübung zur Verfügung. Christiane Scherer ist ihre Nachfolgerin.

Die Ortsvorsitzende verwies in ihrem zwei Jahre umfassenden Rückblick im Jugendheim auf Aktivitäten mit geselligen, sozialen und politischen Aspekten. Sie erinnerte an Babybasare, die Unterstützung des Kreisverbandes beim Tag der Begegnung mit den Naabwerkstätten und die Fahrt im August 2013 zur "kleinen Gartenschau" nach Tirschenreuth. Der politische Aschermittwoch 2014 stand im Zeichen der Kommunalwahl. Von den drei auf der CSU-Liste platzierten Frauen erhielt Sonja Laußer wiederum das Mandat für den Marktrat. Drei FU-Mitglieder sind in der Kreisvorstandschaft vertreten.

Hermine Rodde teilte dann mit, dass sie sich als Vorsitzende nicht mehr zur Wahl stelle und blickte zurück: Seit 28 Jahren ist sie aktives Mitglied der Kreisvorstandschaft, 14 Jahre als Schriftführerin, anschließend als stellvertretende Kreisvorsitzende. In dieser Zeit organisierte sie für den Bezirk mehrere Fahrten zum Salzburger Weihnachtssingen. Die Pflege der Partnerschaft mit guten Kontakten zur Frauen-Union und anderen Frauenverbänden im Landkreis Görlitz war Rodde ein Anliegen. Die Arbeit in der Frauen-Union sowie die Unterstützung und das harmonische Verhältnis zur CSU waren ihr wichtig. Hermine Rodde fügte hinzu: "Gemeinsam konnten wir auch einiges bewegen."

Gute Kooperation

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellte Bürgermeister Manfred Rodde als zentrales Thema der politischen Aufgaben der Frauen-Union heraus. Gemeinsam mit der Kirche konnte durch bauliche Maßnahmen der Bedarf an Kinderkrippenplätzen gedeckt werden. Die Betreuung durch Tagesmütter sorge für eine ideale Ergänzung. Die finanzielle Situation des Marktes stelle sich auch durch die Anhebung staatlicher Zuschüsse günstig dar. Der Haushaltsentwurf sieht einen Schuldenabbau und Investitionen vor. CSU-Ortsverbandsvorsitzender .Peter Irlbacher hob die ausgezeichnete Kooperation mit der Frauen-Union hervor und sprach eine 2016 geplante Informationsfahrt zur Bundeshauptstadt an.

"Was wäre die CSU ohne die Frauen -Union". Mit dieser Feststellung leitete FU-Kreisvorsitzende Dr. Susanne Plank ihr Statement ein, betonte das Miteinander und forderte zur Mitgestaltung der Politik auf. Hermine Rodde arbeitete fast drei Jahrzehnte im Kreisverband mit. "Auf sie war stets Verlass. Hermine Rodde hat Aktivitäten vorangetrieben", sagte die Sprecherin. Sie erinnerte an die Durchsetzung der Mütterrente durch den Einsatz der Frauen-Union.
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