Nach 40 Jahren in den Kuhstall

Diese Paare feiern die Jubiläumskirwa Leinhof. Vor 40 Jahren löste das Brauchtumsfest das kleine Patrozinium in der Marienkirche ab. Bild: hfz

Quasi bei Nacht und Nebel brachten die Leinhofer im August 1975 eine kleine Fichte ins Dorf, schmückten sie und stellten sie auf. Das war die Geburtsstunde für eine mittlerweile traditionelle Dorfkirwa.

. So blickt die Kirwagemeinschaft Leinhof am Wochenende auf 40 Jahre Kirwa zurück. Vor 1975 wurde alle Jahre "nur" ein Patrozinium in der kleinen, aber schönen Marienkirche gefeiert.

Tolle Erfahrung

Angeleitet von der damaligen Kreisheimatpflegerin Evi Strehl, lernten die zum Teil noch sehr jungen Moila und Burschen das Tanzen. "Auch für mich war das damals eine tolle Erfahrung", sagt Strehl über die Anfänge in Leinhof. Die Gäste werden am Wochenende mit allem versorgt, was an Speis und Trank zum Feiern dazugehört. Außerdem gibt es eine Hüpfburg und einen Eisstand.

Motto Kuhstall

Am Freitagabend, 14. August, wird in der Bar die Kirwa unter dem Motto Kuhstall eröffnet. Der Samstag startet ab 10 Uhr mit einem Weißwurstfrühschoppen. Nachdem der Baum aufgestellt wurde, spielen am Abend die Salleröder Boum auf. Der Sonntag beginnt um 9.30 Uhr bei einem Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung der Gesangsgruppe Grenzenlos. Nach dem anschließenden Frühschoppen und Mittagessen spielen die Hoglbouchan ab 14 Uhr zünftig auf. Ab 16 Uhr wird der Baum ausgetanzt; dann feiern die Kirwaleut noch bis spät in die Nacht. Am Montag gibt es dann sauere Bratwürste zum Frühschoppen. Abends geben die Kirchenreinbacher Spitzboum ihr Bestes, bevor um 22 Uhr der Kirwa-Baum verlost wird.
Weitere Beiträge zu den Themen: Leinhof (26)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.