Nach dem Absturz: Helfer sichern Tanks und Erdreich
Schneller als der Regen

In Christian Langs Maisacker fanden die Helfer den Zusatztank der abgestürzten F 16. Das belastete Erdreich ist inzwischen ausgekoffert und wird nun entsorgt. Bild: mor
Am Absturzort der F-16 bei Lenkenreuth laufen die Aufräumarbeiten, rund 14 Kilometer östlich sind sie abgeschlossen. Kurz vor dem Absturz am vergangenen Dienstag hatte der Pilot die 1400-Liter-Zusatztanks einige Kilometer hinter Eschenbach abgeworfen. Im Tank befand sich der US-Flugturbinenkraftstoff JP-8.

Heinz Giehl vom Landratsamt erklärt auf Nachfrage, dass nicht nur die Tanks, sondern auch das belastete Erdreich inzwischen entsorgt sei. Letzteres habe die Firma Bitterer aus Eschenbach am vergangenen Freitag übernommen bevor der Regen einsetzte. "So haben wir eine Auswaschungen des Erdreichs verhindert", sagt Giehl. Die belastete Erde lagert nun in Containern am Übungsplatz. Dort soll sie untersucht und entsorgt werden. Dabei werde wie bei einem Öl-Unfall vorgegangen.

Holzmühle-Wirt Christian Lang, hatte beobachtet, wie das tieffliegende Flugzeug die Tanks abwarf - und zwar in sein eigenes Maisfeld. Per Hubschrauber kamen am Abend die Suchtrupps der US-Armee, um die Flugroute abzusuchen. Die Helfer fanden die Tanks in dem Acker und in einem nahen Waldstück auf Höhe des Großen Rußweihers. Feldjäger sperrten die Stellen ab, bis Spezialisten der US-Luftwaffe Spuren gesichert hatten. Danach transportierten die Helfer die Tanks ab.
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