Nach dem Gebet besonderer Abend im Naabtalhaus
Frauen genießen bahamaisches Menü

Im Zentrum des Gottesdienstes stand das Evangelium von der Fußwaschung, das dargestellt wurde. Die Frauen, denen symbolisch die Füße gewaschen wurden, trugen Schilder mit den Schlagwörtern "Armut", "Häusliche Gewalt", "Migrantin", "Jugendliche Mutter", "Aids" und "Brustkrebs" in den Händen und berichteten über ihr Schicksal, das sich durch liebevolle Zuwendung zum Guten gewandelt hat. Bild: rgl
55 Frauen aus Luhe und Oberwildenau feierten im Naabtalhaus den Weltgebetstag. "Begreift ihr meine Liebe?" lautete das Motto des Gottesdienstes, dessen Texte Frauen von den Bahamas vorbereitet hatten.

Der Frauenbund Luhe hatte sich viel Mühe bei der Gestaltung gegeben. Die Mitte bildete ein blaues Tuch mit Muscheln, Flechtkörben, exotischen Pflanzen, einer Landkarte der Bahamas, Kerzen und eine Bibel. Bei einer Bildpräsentation erfuhren die Teilnehmerinnen, dass die Bahamas aus rund 700 Inseln bestehen, von denen 30 bewohnt sind. Trotz einer guten Bildungspolitik sind Mädchen häufig benachteiligt. Es gibt viele Teenager-Mütter, die die Schule abbrechen. Auch Gewalt gegen Frauen ist ein weitverbreitetes Problem.

An den Gottesdienst schloss sich ein Essen mit Gerichten von den Bahamas an. Die Führungskreismitglieder des Frauenbunds Luhe hatten ein Menü aus Kürbissuppe, Rindfleischcurry mit Reis, Ananas-Kokos- und Rumkuchen sowie ein Joghurtdessert mit exotischen Früchten vorbereitet. Die Tische waren in den bahamaischen Landesfarben türkis-gelb-schwarz dekoriert. Zudem konnten die Frauen Eine-Welt-Waren kaufen.
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