Nach dem Wechsel geht die Drechsler-Elf in Ensdorf mit 0:4 unter
Kulmain hält eine Hälfte mit

Christoph Dumler hatte die größte Kulmainer Chance, er verzog aber knapp. Bild: A. Schwarzmeier
DJK Ensdorf: Hauer, Dotzler, F. Westiner, Bachfischer, A. Weiß, S. Trager, Grabinger, Hummel, J. Trager (82. Bär), S. Siebert, D. Siebert (75. Eichenseer)

SV Kulmain: Philberth, Zeltner, Kastner, Biersack (70. Neumüller), Ditschek, Greger, Griener, Dumler, Dollhopf, Schmidt, Pusiak

Tore: 1:0 (51.), 2:0 (60.) Dominik Siebert, 3:0 (69.) Julian Trager, 4:0 (85.) Sebastian Siebert - SR: S imon Rodenbäck - Zuschauer: 100 - Besonderes Vorkommnis: (40.) Dominik Siebert verschießt Handelfmeter

Einen Lauf haben - es scheint, als wäre diese Redewendung für die momentane Situation bei der DJK Ensdorf erfunden worden. Im fünften Spiel gelang der fünfte Kantersieg. Allerdings täuscht das 4:0 gegen den SV Kulmain. Besonders in der ersten Halbzeit hätte die DJK für ihre Schlafmützigkeit in der Defensive und im Aufbauspiel bestraft werden müssen. Die Gäste konnten jedoch auch die größten Schnitzer der DJK nicht nutzen.

Gleich zu Beginn versuchte es Jakob Schmidt mit einem Distanzschuss, der knapp am DJK-Gehäuse vorbeistrich. Nach 25 Minuten zielte Peter Dollhopf etwas zu hoch. Kurze Zeit später hatte Kulmain die größte Möglichkeit: Nach einem leichtfertigen Ballverlust steuerte Christoph Dumler alleine auf DJK-Keeper Max Hauer zu, verzog aber knapp. Fünf Minuten vor der Halbzeit hätten beide Teams in Führung gehen können. Erst vergab Dominik Siebert einen Handelfmeter, im direkten Gegenzug rettete Hauer mit den Fingerspitzen das schmeichelhafte 0:0 für die DJK in die Pause.

Ensdorf viel stärker

In der Halbzeit schien Trainer Christof Schwendner die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Elf spielte nun konzentrierter und viel energischer. Einem langen Ball von Fabian Westiner folgte das Missverständnis zwischen einem SV-Verteidiger und seinem Torhüter. Dominik Siebert bedankte sich und schob ins leere Tor ein (51.). Auch das zweite Tor entstand unter freundlicher Mithilfe der SV-Abwehr. DJK-Torjäger Dominik Siebert spritzte in einen Querpass an der Strafraumlinie und verwandelte sicher (60.).

Die DJK übernahm nun die Kontrolle, vom SVK kam nichts mehr. In der 67. Minute hätte Dominik Siebert einen Hattrick markieren können, scheiterte aber am klasse reagierenden Gäste-Torwart. Vorausgegangen war die schönste Kombination des Spiels über Dotzler, Hummel und die Trager-Brüder. Julian Trager war es dann auch, der nur zwei Minuten später die nächste tolle Kombination klasse zum 3:0 abschloss. Kurz vor Schluss fiel das 4:0 durch Sebastian Siebert, der nach einer Energieleistung von Andreas Weiß nur einzuschieben brauchte.
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