Nach der Derbypleite sind die Handballerinnen beim HC Cadolzburg zu Gast - Im Angriff Probleme
HSG will Wiedergutmachung

Nabburg. Wie haben sie die herbe Niederlage im Oberpfalzderby verdaut? Am Samstag (18 Uhr) treten die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld nach der sehr deutlichen Niederlage gegen die SG Mintraching/Neutraubling beim HC Cadolzburg an.

Der Gastgeber aus Franken steht derzeit auf einem sehr guten vierten Tabellenplatz in der Landesliga Nord. Nachdem sie letztes Jahr als Aufsteiger für Furore sorgten und den Durchmarsch in die Bayernliga nur knapp verfehlten, spielen sie in diesem Jahr auch eine sehr gute Saison. Vor allem die Angriffsreihen stechen bei Cadolzburg hervor. Mit derzeit 586 Toren stellt der HC den besten Angriff in der Liga. Vor allem ihre blitzschnellen Außenspielerinnen setzen sie immer wieder über die erste und zweite Welle sehr gut in Szene.

Auf HSG-Seite muss die herbe Derbyniederlage vom vergangenen Wochenende noch verdaut werden. Vor allem im Angriffsspiel zeigten die Damen von Trainer Wolfgang Völkl wenig Ideen und machten es so dem Gegner sehr einfach.

Im Hinspiel schafften die HSG-Damen durch eine sehr konzentrierte Leistung über 60 Minuten gegen Cadolzburg einen 27:24-Sieg. Ausschlaggebend waren damals die sichere Chancenverwertung und schnelle geordnete Rückwärtsbewegungen. Ein Sieg am Samstag würde den Völkl-Schützlingen nicht nur mit dem Blick auf die Tabelle gut tun. In den nächsten Wochen stehen noch einige wichtige Begegnungen auf dem Programm und somit sollten sich die Oberpfälzerinnen zum Ziel setzen, in einer fremden Halle durch eine gute Leistung wieder mehr Selbstvertrauen zu tanken.

Cadolzburg nochmals ärgern

"Wir müssen schnell aus den Fehlern des letzten Spiels lernen, dürfen uns jedoch auch nicht zur sehr damit beschäftigen", sagt HSG-Trainer Wolfgang Völkl. "Wenn wir die richtige Balance zwischen Lockerheit und Anspannung finden, dann werden wir bald wieder unsere gewohnte Leistung zeigen. Vielleicht können wir Cadolzburg noch einmal, so wie in der Vorrunde, ärgern", hofft er auf ein gutes Ende.
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