Nach der WM-Enttäuschung läuft Maximilian Zeus auf starken neunten Platz
Mit Wut auf den Hochfelln

Maximilian Zeus überzeugte beim Hochfelln-Lauf. Bild: hfz
Weiden/Bergen. (bad) Beim letzten Berglauf der diesjährigen Saison im oberbayerischen Bergen zeigte Maximilian Zeus noch einmal eine starke Leistung. Er belegte bei der 42. Auflage des Hochfelln-Berglaufs inmitten eines internationalen Klassefeldes einen starken neunten Platz in der Gesamtwertung.

Über 250 Athleten waren am Sonntag an der Talstation der Hochfelln-Bahn in Bergen am Start. Auf der 8,9 Kilometer langen Laufstrecke hinauf auf den Hochfelln waren exakt 1076 Höhenmeter zu überwinden.

Mit Wut im Bauch, nachdem es für ihn bei der WM in Wales eine Woche zuvor nicht optimal gelaufen war, attackierte der junge Läufer der DJK Weiden dieses Mal von Anfang an. Er befand sich während des gesamten Rennens immer unter den ersten zehn Läufern. Zeus erreichte den Gipfel des Hochfellns nach 46:16 Minuten und war damit eine Minute schneller als im letzten Jahr, als er auf der gleichen Strecke deutscher Vizemeister der Junioren wurde. Im Gesamtklassement bedeutete dies den hervorragenden neunten Rang.

Wie stark diese Leistung einzuschätzen ist, verdeutlicht die Tatsache, dass der vielfache Berglaufweltmeister Jonathan Wyatt aus Neuseeland als Vierter des Zieleinlaufs nur gut eine Minute schneller war. Gesamtsieger wurde erneut Youssif Tekle aus Eritrea, der den Gipfel nach 43:42 Minuten erreichte.
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