Nach Erfolgen nicht nachlassen

Albert Herzog (vorne, Zweiter von rechts) steht auch die nächsten beiden Jahre an der Spitze des CSU-Ortsverbandes Fischbach. Bild: heg

Der CSU-Ortsverein setzt weiterhin auf seine bisherige Führung. Bei der Jahreshauptversammlung im "Bergdorf" richtete sich der Blick auch nach Nittenau. Und es gab eine Ankündigung der Jungen Union.

Albert Herzog wurde für weitere zwei Jahre bei der Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes in seinem Amt als Ortsvorsitzender bestätigt. Seit der letzten Mitgliederversammlung habe sich einiges getan, so der Vorsitzende. Die Wahl von Thomas Ebeling als ersten CSU-Landrat im Landkreis Schwandorf bestärke auch die Fischbacher CSU, im Stadtrat sei man wiederum die stärkste Fraktion und habe mit Albert Meierhofer den stellvertretenden Bürgermeister.

Anbau beschlossen

Thema in Fischbach sei derzeit ein Bauantrag zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses an der Sandstraße, wo die Anwohner unter sich bleiben wollten. Da habe auch die Reduzierung der ursprünglichen Planung einer heilpädagogischen und touristischen Nutzung von Alpakas nichts geholfen. Auf die Frage wie es mit dem Gutshof weitergehe, sagte Herzog, dass dies wohl davon abhänge, wie ein in Auftrag gegebenes Gutachten ausfalle und letztendlich entscheide dann der Stadtrat. Da in Fischbach mehr Kindergartenbetreuungsplätze benötigt würden, habe die Kirchenverwaltung beschlossen, einen Anbau an den bestehenden Kindergarten zu erstellen, um eine zweite Gruppe anbieten zu können. Stadtrat Willi Sturm sprach die angespannte Lage im Haushalt an. Insbesondere komme heuer die Kanalisation Kaspeltshub-Bleich-Neuhaus zum Tragen und bis zum Jahre 2020 müsse die Anbindung Fischbachs an die Kläranlage Nittenau geschultert werden. Der CSU-Vorsitzende Erich Krumbholz aus Bodenstein kam ebenfalls zur Versammlung.

Die Kinderspielplätze

Der neu gewählte JU-Ortsvorsitzende Tobias Gietl wurde bereits aktiv. Er informierte, dass man erneut eine Kinderspielplatz-Aktion im Stadtbereich aufleben lasse, die Geräte kontrolliere, Schäden aufnehme und die Ergebnisse dem Stadtrat vorlege.

Stellvertretender Fraktionssprecher Thomas Hochmuth informierte über laufende Bauvorhaben im städtischen Bereich. In Nittenau fehle es ebenfalls an Kinderbetreuungsplätzen und man sei auf der Suche nach einer Lösung. Obwohl man Erfolge vorweisen könne, so Landtagsabgeordneter Alexander Flierl, dürfe man nicht nachlassen und müsse unter schwierigen Voraussetzungen argumentieren. Die Geschlossenheit, mit der man beim Landratswahlkampf hinter Thomas Ebeling gestanden habe, sei auch mit der JU zu verdanken. Die Wahlversprechen im Landkreis würden realisiert, etwa mit dem Schuldenabbau in Höhe von 2,3 Millionen. Dies vergrößere künftige Handlungsspielräume. Im Vorfeld habe man mit der Privatisierung der Krankenhäuser für die nötigen Voraussetzungen gesorgt. Das Investitionsvolumen im Landkreis sei hoch, wovon Wirtschaft und FOS/BOS in Schwandorf gleichermaßen profitierten. In Bayern sei man in Punkto Sicherheit gut aufgehoben. Von der Breitbandinitiative profitiere auch Nittenau und dass man in Kinderbetreuung investieren müsse, sei erfreulich und zukunftsgerichtet.

Abschließend dankte der Vorsitzende Josef Hochmuth in Abwesenheit für seine bisherige Arbeit als Kassier, der dieses Amt aus gesundheitliche Gründen nicht mehr ausüben konnte. Georg Dvorak erhielt für zehn Jahre die Urkunde. Thomas Kornblum, der verhindert war, ist ebenfalls zehn Jahre dabei.
Weitere Beiträge zu den Themen: Fischbach (1249)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.