Nach Halali aufs Tanzparkett

Eberhard Stöckl als unverwechselbarer Neandertaler, Robert Nenninger als Bauer und Maria Kraus als sehr moderne Jägerin lieferten eine tollen Sketch zum Thema "Jagd einst und heute". Bild: kro

Die Premiere war ein voller Erfolg. Beim 1. Jägerball war aber nicht nur Tanzen angesagt. Die "Jagd einst und heute" sorgte für beste Unterhaltung.

Premierenfreude: Die Organisatoren des ersten Jägerballs im Stiftland, Renate Meyer und Helmut Schnurrer, waren ganz begeistert. Denn die Veranstaltung am Freitagabend im Saal des "Adamhofs" in Hardeck war ein Renner, es gab kaum mehr einen freien Platz

Nahezu alle kamen auch in passender Kleidung, sprich in Tracht oder in Abendgarderobe. Auch viele befreundete tschechische Jäger waren unter den Besuchern zu sehen. Zum Auftakt sorgten die Waldsassener Jagdhornbläser für das entsprechende "Halali", ehe die "Falkenberger Zoiglmusik" das Kommando übernahm. Mit ihrer bodenständigen Musik sorgten sie dafür, dass die Tanzfläche immer sehr gut gefüllt war. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war eine Sketch-Einlage von Eberhard Stöckl aus "Neandertaler", Robert Nenninger als Bauer und Maria Kraus als moderne Jägerin von heute. In seiner unverwechselbaren Art ging "Neandertaler" Stöckl auf die "Jagd einst und heute" ein. Nach dem Neandertaler sei der "Homo Sapiens" gekommen.

All diese Menschen hätten früher von der Jägerei gelebt, ehe sie als Bauer sesshaft wurden. "Die Jägerei nahm eher ab, später nahm vor allem die Wilderei überhand", berichtete Stöckl. Jennerwein oder der "Bayerische Hiasl" waren ganz "narrische Wilderer". Vor rund 50 Jahren habe die Neuzeit bei den Jägern begonnen, die Jagdwaffen seien immer ausgefeilter worden. Nachtsichtgeräte und Schalldämpfer hätten aber den guten Ruf der Jäger ruiniert. Heute seien die Jäger auch für die Hege und Pflege des Wildes mit zuständig, wusste Eberhard Stöckl Abschluss seines lustigen Vortrags,

Erlös wird gespendet

Eine große Tombola mit tollen Preisen, wie Wildbret oder Eintrittskarten für den Greifvogelpark, wurde zur späten Stunde verlost. Auch kulinarisch war vorgesorgt. Eigens zubereitete spezielle Wildgerichte wurden serviert. Die Hälfte des an diesem Abends erwirtschafteten Reinerlöses bekommt die Lebenshilfe Tirschenreuth, die andere Hälfte wird unter den beiden Hegegemeinschaften aufgeteilt.
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