Nach Nullnummern torhungrig

Zum Saisonauftakt gewann der SV Schwarzhofen mit 2:0 gegen den TSV Detag Wernberg. Hier eine Szene mit Artur Becker (TSV/links) gegen Christoph Ferstl. Der Gastgeber TSV möchte sich natürlich diesmal für die Niederlage revanchieren. Bild: mhs

Der Eine klopft am Aufstiegsrelegations-Platz an. Der Andere ist im Mittelfeld der Bezirksliga Nord zu finden. Am Samstag treffen der TSV Detag Wernberg und der SV Schwarzhofen aufeinander.

Wernberg/Schwarzhofen. (lfj/hür) Der TSV Detag Wernberg verpasste es am vergangenen Samstag gegen Kulmain (0:0), sich mit einem Dreier ein beruhigendes Polster zu den hinteren Tabellenrängen zu verschaffen. Der Truppe des Trainergespanns Dominik Heimler und Christian Luff gelang es nicht, gegen einen defensiv eingestellten Gegner an die starke Leistung von Sorghof anknüpfen. Am Samstag, 31. Oktober, 14 Uhr, kommt mit dem Spitzenteam SV Schwarzhofen eine wesentlich schwerere Aufgabe auf die Köblitzer zu. Die Schwarzachtaler spielen auch in dieser Saison wieder eine beachtliche Rolle und zählen zu den Titelanwärtern. Zum Vorrundenschluss verpasste die Mannschaft von Trainer Adi Götz, ebenfalls mit einer Nullnummer in Grafenwöhr, die Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft. Diesen Lapsus will der SVS sicherlich wieder gutmachen und in Wernberg auf Sieg spielen.

Volle Konzentration

Das heißt für den TSV Detag, bei dem sich immer wieder Licht und Schatten abwechseln, mit hundertprozentiger Konzentration und Kampfbereitschaft in der Defensive sowie in der Offensive ins Match zu gehen, um die kleine Chance auf etwas Zählbares gegen den Favoriten eventuell nutzen zu können. Ungute Erinnerungen haben die Lila-Weißen an das Hinspiel zum Saisonstart, als sie in einem Match auf Augenhöhe die Spiel entscheidenden Treffer zur unglücklichen 0:2-Niederlage in den Schlussminuten kassierten.

Zum Rückrundenauftakt muss der TSV auf Christian Luff (Urlaub) verzichten. Dieser Ausfall erschwert das Ziel, gegen Schwarzhofen nicht leer auszugehen, natürlich erheblich. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, die torhungrige SV-Offensive (48 Treffer) in Schach zu halten und die beste Abwehr der Liga (13 Gegentreffer) auszuhebeln. Beim TSV sind nach wie vor mehrere Spieler angeschlagen, so dass Coach Heimler eventuell gezwungen sein wird, umzustellen. Erstmals nach 13-wöchiger Verletzungspause könnte Michael Frischholz wieder zum Aufgebot zählen.

Der SV Schwarzhofen, mit Trainer Adi Götz, möchte im zweiten Auswärtsspiel nacheinander das nächste Prestigeduell für sich entscheiden und die volle Punktzahl mit nach Hause nehmen. Die Schwarzachtaler können in Bestbesetzung anreisen, denn auch Neuzugang Tobias Meier ist nach seinem starken Auftritt in Spielabschnitt zwei von Grafenwöhr wieder mit im Kader. Lediglich der langzeitverletzte Abwehrspieler Christian Weiß wird der Truppe bis mindestens zur Winterpause fehlen.

Erfolg in Sorghof

Die Wernberger ließen zuletzt durch einen Erfolg in Sorghof aufhorchen und sind in der Lage, jeder Mannschaft der Liga Probleme zu bereiten. Von daher gilt höchste Konzentration, denn die Schwarzhofener wollen sich keinen Ausrutscher erlauben.
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