Nach Tegernheim testet Ettmannsdorf mit Ruhmannsfelden den nächsten Tabellenführer
Wieder zu einem Spitzenreiter

Ettmannsdorf. (aho) Innerhalb von drei Wochen bekommt es der SC Ettmannsdorf zum zweiten Mal mit dem aktuellen Tabellenführer der Landesliga Mitte zu tun. Seinerzeit war es der FC Tegernheim, am Sonntag, 2. November, geht die Reise zur SpVgg Ruhmannsfelden (Anstoß 14 Uhr). Von einem neuerlichen Auswärtssieg zu sprechen, wäre etwas vermessen, aber ohne einen Zähler will die Mannschaft von Timo Studtrucker die Heimreise nicht antreten.

Wie schwer es gegen die Niederbayern wird, zeigt ein Blick auf deren Heimbilanz. Bis auf das Unentschieden gegen Hutthurm stehen nur klare Siege in der Statistik, was für die Offensivstärke der SpVgg spricht. Dass der Spitzenreiter nicht unschlagbar ist, hat zuletzt Etzenricht bewiesen. Diese Niederlage nagt am Selbstbewusstsein der Gastgeber, die alles daran setzen werden, diese Scharte auszuwetzen. Bange ist den Ettmannsdorfern aber deswegen nicht, sie vertrauen auf ihre eigenen Stärken. "Wir wissen, was uns erwartet und was wir leisten müssen, um gegen die SpVgg Ruhmannsfelden bestehen zu können. Aber wir vertrauen auf unsere Stärken. In unserer Mannschaft steckt sehr viel Potenzial, was die Spieler zuletzt mehrfach gezeigt haben", sagt der SCE-Trainer.

Vielleicht kommt es den Gästen entgegen, dass sie gegen den Tabellenführer nicht selbst das Spiel machen müssen. Dieser wird von Beginn an die Initiative ergreifen und schnell für klare Verhältnisse sorgen wollen. Der SC Ettmannsdorf wird deshalb aus eine kompakten Defensive heraus agieren und versuchen, den einen oder andern Konter erfolgreich abzuschließen. "Das Umschaltspiel muss schneller genutzt und das Mittelfeld überbrückt werden. Im Abschluss darf es kein Zögern geben, denn so viele Chancen werden wir nicht bekommen", fordert Timo Studtrucker. Zuletzt gegen den TV Waldkirchen habe das ganz gut geklappt. Insgesamt müsse seine Truppe aggressiver auftreten und ein anderes Zweikampfverhalten zeigen.

Personalprobleme

Bis zur Winterpause will der Ettmannsdorfer Trainer mit seinem Team noch einige Zähler holen, um nicht in Bedrängnis zu geraten, nachdem die im hinteren Tabellendrittel platzierten Clubs gepunktet haben. Anders als noch vor einigen Wochen, als fast alle Stammspieler zur Verfügung standen, hat sich die personelle Situation geändert. In Ruhmannsfelden fehlen neben den Langzeitverletzten auch Markus Fenk, Daniel Bohnert, Ilhan Koc und Sebastian Bauer. Dagegen kehren Florian Tausendpfund und Daniel Bäumler in den Kader zurück.
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