Nachholbedarf an ambulanter Versorgung

Erich Sellner moderierte die Diskussion zwischen Anna Magin, Martina Sötje und Thomas Fehr (von rechts).
In einer Podiumsdiskussion moderierte Tagesstättensprecher Erich Sellner von der Stiftland-Oase Tirschenreuth die Betrachtung wichtiger Fragen zum Ablauf einer Tagesstätte. Anna Magin, die Psychiatriekoordinatorin des Bezirks Oberpfalz, Martina Sötje als Behindertenbeauftragte der Stadt Tirschenreuth und Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Behinderte/Nichtbehinderte im Landkreis sowie Thomas Fehr, der Vorsitzende der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Nordoberpfalz erörterten die Rolle der Tagesstätten im Unterstützungssystem in der Oberpfalz.

Auch praktische Aufgabenstellungen in der Kooperation zwischen den beteiligten Organisationen und die Herausforderungen in ländlich strukturierten Gebieten kamen zur Sprache.

Martina Sötje sah noch großen Nachholbedarf bei der ambulanten Versorgung an Wochenenden oder am Abend, Zeiten, an denen die Selbsthilfegruppen häufig auf sich alleine gestellt seien. Anna Magin hoffte, dass das Sozialteam sich in Zukunft mit gleicher Intensität und dem bisherigen Wertebewusstsein für Menschen einsetzt. (wew)
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