Nachwuchs lässt aufhorchen

Die Neuwahl brachte einen Wechsel an der Spitze. Sepp Glöckl (Fünfter von rechts) ist neuer Vorsitzender der Brucker Angler. Bürgermeister Hans Frankl (links) gratulierte dem Verein zu seinen Erfolgen. Bild: hbr

Sepp Glöckl ist neuer Vorsitzender des Angelvereins. Er löst Hans Schmidbauer ab, der nach fünf Jahren an der Spitze jetzt als sein Stellvertreter fungiert. Besonders stolz können die Brucker auf ihren Nachwuchs sein.

Der "Meisl-Saal" war am Sonntag-Nachmittag bis auf den letzten Platz besetzt, als Vorsitzender Hans Schmidbauer die Jahreshauptversammlung eröffnete. In seinem Rückblick erinnerte er an das Anfischen am Mühlweiher, die Teilnahme am "Brucker Familiennachmittag" sowie das dritte Konrad-Prechtl-Gedächtnisfischen. Bei zahlreichen Arbeitseinsätzen brachten die Mitglieder das Umfeld der Vereinsgewässer auf Vordermann. Beim Königsfischen siegten bei den Jungfischern Timo Kinskofer und bei den Senioren Josef Glöckl.

Bayerische Meister

Jugendleiter Sepp Schuierer kann derzeit auf 15 Nachwuchskräfte zählen. Insgesamt hatten die Jungfischer 21 Aktionen zu bewältigen. Die bestehenden Nachbarschaftsbande mit den Bodenwöhrer und Kleinwinklarner "Kollegen" frischte man bei drei gemeinsamen Vergleichsfischen auf.

Beim Oberpfalzfischen in Schwandorf und Bruck erreichte Timo Kinskofer den zweiten Platz und Tobias Schuierer Rang 3, der den beiden Jungfischern einen Startplatz bei der bayerischen Meisterschaft im mittelfränkischen Haundorf bescherte. Hier legten die Beiden noch einen drauf. Mit dem "Team Oberpfalz" wurden sie Gesamtsieger, was maßgeblichen an den beiden Spitzenplätzen der beiden Brucker Starter lag. Den Triumph im Jahr 2014 komplettierte Alexander Sachs, der beim Wettbewerb in Freudenberg Oberpfälzer Jugendfischerkönig wurde.

Gewässerwart Sepp Glöckl beleuchtete den Fischbesatz aus dem Jahr 2014 und ging anschließend auf die Fangstatistik ein. So konnten insgesamt 1823 Kilogramm Fische gefangen werden. Das Gros machte wie schon in den Vorjahren mit 1434 Kilo der Karpfen aus. Hecht und Zander folgten auf den "Rängen". Die ständigen Gewässeruntersuchungen ergaben keine Beanstandungen.

Der Sprecher der Fischereiaufseher Christian Strenzl appellierte, für den waidgerechten Angelsport und Sauberkeit an den Angelplätzen zu sorgen. Er wies darauf hin, dass am Warbrucker- und Eishallenweiher ausschließlich an den nummerierten Angelplätzen gefischt werden dürfe. Bürgermeister Hans Frankl lobte die erfolgreiche Arbeit im Verein und hob die Erfolge der Jungfischer hervor. Als Erfolgsgeheimnis machte er die gute Mischung aus Fachlichem und Geselligem aus.

"Offene Gespräche"

In seiner Antrittsrede betonte Glöckl, dass er sich "offene Gespräche" im Verein wünsche, da man nur so das harmonische Miteinander fortführen könne. Er appellierte an die Aktiven, bei der Abgabe der Fanglisten mehr Disziplin an den Tag zu legen. Weiter teilte er mit, dass das "Bußgeld" bei nicht erfüllten Arbeitseinsätzen von zehn auf zwölf Euro erhöht wurde.

Der Antrag, das Schonmaß von Hecht und Zander um fünf Zentimeter zu erhöhen, sei innerhalb der Vorstandschaft abgelehnt worden, so Glöckl, da es die gesetzlichen Vorgaben nicht hergeben würden.
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