Nächstes Derby für HSG

Carina Czichon war zuletzt gegen Obertraubling auch unter den Torschützinnen: Auf die HSG-Frauen wartet am Samstag schon das nächste Oberpfalzderby. Bild: bwr

Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld stehen vor ihrem nächsten Oberpfalzderby: Nach dem Erfolg vom letzten Freitag gegen den SV Obertraubling treten sie nun am Samstag (19.30 Uhr) in der Landesliga Nord bei der SG Regensburg an.

Nabburg/Schwarzenfeld. (söt) Der Aufsteiger aus Regensburg befindet sich nach sieben Spielen momentan auf dem neunten Tabellenplatz und ist den HSG-Damen seit Jahren bestens bekannt. Eine flexible Rückraumformation macht die Mannschaft von Trainer Mario Meichel schwer ausrechenbar. Die letzte Begegnung der Domstädter gegen den Favoriten FC Mintraching/Neutraubling ging nur sehr unglücklich verloren. Lange Zeit hatten sie das Kommando und bestimmten in der Abwehr wie auch im Angriff die Partie.

Die Damen von Trainer Wolfgang Völkl müssen sich am Samstag (19.30 Uhr) vor allem auf Nadine Heilligtat einstellen. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt der Regensburger Mannschaft. Seit Jahren zieht sie die Fäden im Spiel und setzt ihre Nebenleute geschickt ein. "Hier müssen wir uns in der Abwehr einiges einfallen lassen", weiß Völkl. Des Weiteren werden sich seine Spielerinnen auf eine sehr kompakt stehende Defensive gefasst machen müssen. Das Abwehrzentrum der Domstädterinnen ist sehr gestaffelt und die Absprachen funktionieren. "Wir müssen versuchen, die Abwehrspieler in Bewegung zu bringen. Wir dürfen hier aber nicht die Brechstange auspacken", meint der Coach. Da die HSG-Damen weiterhin personell sehr stark angeschlagen sind, wird die Begegnung am Samstag sicherlich wieder ein Kraftakt werden. Positiv hingegen ist, dass sie bisher eine sehr gute Runde gespielten haben und so ohne Druck in diese Partie gehen können. Die SG Regensburg hingegen sollte gewinnen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

"Bei den letzten Begegnungen gegen die SG sind wir immer erst spät ins Spiel gekommen", sagt HSG-Trainer Völkl weiter. Die angespannte personelle Situation bei seinem Team sei für ihn nicht neu. Dennoch habe er noch ein schlagkräftiges Team zur Verfügung. "Ich hoffe, wir werden dies am Samstag abrufen können, damit es ein interessantes Spiel wird."
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