Näher dran am Kunden

Die AOK hat ihr Grundstück mit dem Gebäude in der Grafmühlstraße verkauft. Geplant war 2013 ein Umzug zur Miete in die Bahnhofstraße. Doch das hat sich zerschlagen. Aber die Krankenkasse will in der Herzogstadt bleiben. Jetzt hat sich eine neue Perspektive ergeben.

Sulzbach-Rosenberg. (ge) Wohin führt der Weg der Allgemeinen Ortskankenkasse? Die SRZ sprach mit AOK-Direktor Wolfgang Händlmeyer.

Herr Händlmeyer, gleich die wichtigste Frage: Wohin zieht die AOK in Sulzbach-Rosenberg?

Wir orientieren uns näher Richtung Altstadt, auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Reinert. Das hat für unsere Kunden den Vorteil, dass die AOK leichter zu erreichen ist.

Warum ist die Veränderung geplant bzw. notwendig?

Aus wirtschaftlichen Gründen war eine Beibehaltung des bisherigen Gebäudes nicht rentabel. Daher haben wir das rund 1800 m² große Grundstück mit dem fast 1100 m² großen Bürogebäude verkauft und mieten uns neu ein. Durch den technischen Fortschritt benötigen wir für unseren Kundenservice weniger Bürofläche. Gleichzeitig haben wir dadurch die Chance, auch die Lage der AOK weiter zu verbessern.

Bedeutet weniger Fläche auch einen Abbau von Arbeitsplätzen?

Nein, im Gegenteil! Wir können durch die Neugestaltung der Räume sogar zusätzliche zentrale Arbeitsplätze in der Geschäftsstelle einrichten. So ist sichergestellt, dass der Service voll erhalten bleibt.

Ist die Stadt mit eingebunden?

Wir stehen mit der Stadt in sehr engem Kontakt und stimmen die räumliche Veränderung mit den Ansprechpartnern dort ab.

Wann ist der Ein-/Umzug geplant?

Einen genauen Zeitpunkt gibt es nicht. Momentan gehen wir davon aus, dass ein Umzug 2016 abgeschlossen sein könnte.

Ist die Einmietung langfristig?

Ja. Wir bieten unseren Versicherten und Firmenkunden langfristig Sicherheit. Daher ist es für uns auch wichtig, dass entsprechende Mietverträge für mindestens zehn bis 15 Jahre geschlossen werden.

Welche Verbesserungen gibt es für Versicherte und Geschäftspartner?

Vor allem die Nähe zur Altstadt ist ein Vorteil. Natürlich wird darauf geachtet, dass die neuen Räume behindertengerechte Zugänge haben und ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. (Zum Thema)
Weitere Beiträge zu den Themen: Händlmeyer (1)Juni 2015 (7771)
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