Nahezu jede Generation kennt Kriegsopfer - Tod, Vertreibung, Hunger und Not treiben Menschen ...
Täglich für Demokratie kämpfen

"Aus der Geschichte müssen wir lernen, dass Krieg keine Lösung ist", sagte dritter Bürgermeister Hans Meißner in seiner Ansprache zum Volkstrauertag. Organisiert hatte die Gedenkfeier die Krieger- und Soldatenkameradschaft um Vorsitzenden Josef Argauer.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich Bürger, Vereine mit Fahnenabordnungen, Pfarrer Albert Schlaffer sowie Meißner und Johann Kick als Vertreter des Marktes. "Seit 70 Jahren leben wir in Frieden. Damit es so bleibt, müssen wir täglich für die Demokratie kämpfen", betonte Meißner.

Die Menschen hätten aus den Schrecken beider Weltkriege nicht viel gelernt. "Es gibt noch viele Kriegsgebiete mit ihren Folgen wie Tod, Vertreibung, Hunger und Not." Hundertausende Menschen seien auf der Flucht und der Suche nach Frieden und Geborgenheit. "Viele davon kommen bei uns als Migranten an."

In Europa habe es viele Kriege gegeben. "Nun ist die Europäische Union Garant für Frieden in Europa, auch wenn sie noch Schwächen hat und unvollkommen ist." Wenn man in der Geschichte blättere, stelle man schnell fest, dass es früher fast keine Generation gegeben habe, die nicht Opfer von Kriegen zu beklagen hatten. "Jeder Mensch, der Eltern oder Familie verliert, hinterlässt Spuren im Herzen." Das Gedenken an Krieg und Schrecken dürfe sich nicht nur auf einen Tag beschränken. "Das Gedenken muss jeden Tag stattfinden."
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