Nahrhaft für die Jugend

Schwein gehabt: Den Hauptgewinn der Tombola beim Schlachtschüsselessen des Spielvereinigungs-Förderkreises (rechts: zweiter Vorsitzender Lothar Söllner) gewannen Adolf Pemp und Eva Eichermüller. Bild: bjp

An ihre "Speis'" müssen Eva Eichermüller und Adolf Pemp anbauen: Für sie reservierte Fortuna den Hauptpreis beim Schlachtschüsselessen des SpVgg-Förderkreises: eine vom Stammtisch Bauwagen gestiftete halbe Sau. Der eigentliche Sieger war die Fußballjugend.

Trabitz. (bjp) "Meterwurst" und Hirschsalami, Gänse und Enten, Presssack und Schweinskopf: Wenig "veggie"-kompatibel waren die meisten der über 40 Preise, die am Samstagabend in sieben Gewinnrunden verlost wurden. Auf jene, die überschüssiges "Hüftgold" lieber beim "Garteln" oder "Sporteln" abtrainieren, warteten auch Knochenmehldünger und Gutscheine für Sportausrüstung als Ansporn, ein Naturfreund freute sich über ein neues Insektenhotel.

Nicht fehlen durfte das Schätzspiel: Nur um 42 Gramm lag Agnes Pausch beim Gewicht eines 2058-Gramm-Stücks "G'räuchert's" daneben, und auch Rudolf Baumann traf das "Kaliber" eines gut 3,3 Kilogramm schweren Saumagens recht genau. Beide nahmen die Leckereien mit. Allen Loskäufern und Preisspendern dankten die Förderkreisvorsitzenden Hubert Porsch und Lothar Söllner für deren Großzügigkeit. Vielleicht den größten Sportsgeist zeigten die SpVgg-Fußballerinnen, die unermüdlich durch die Tischreihen eilten, um die Besucher mit Blut- und Leberwürsten, Fleisch und Kraut aus der Sportheimküche sowie mit Flüssigem zu versorgen. Der gesamte Erlös kam der Jugend der SpVgg zugute. Das musikalische i-Tüpfelchen setzte Ludwig Geigenmüller mit flotten Weisen auf Keyboard und "Quetsch'n". Nur eines dürfte das gut 100-köpfige, bunt gemischte Publikum bedauert haben: Auf die legendären flapsigen Sprüche von Hans Werner Strehl musste es verzichten - ein Arbeitsunfall hatte den Kastler "Kult-Conférencier" kurzfristig "stillgelegt", und Lothar Söllner musste einspringen. Eine besondere Überraschung hielt Petrus in petto, denn als die Festgäste das Sportheim verließen, fanden sie ihre Autos zum ersten Mal weiß "überzuckert" vor.
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