Nahrung für die Nerven

Die Fußball-Damen des TuS Lochau sind die größten Fans ihres Trainers Achim Scherm. Bevor das vereinsinterne Ehrungs-Spiel angepfiffen wurde, versammelten sich die Mädels um ihren Übungsleiter (vorne, rechts) und seinen Vorgänger und Bruder Stefan (hinten, Zweiter von links). Bild: ld

"Danke, Achim." Es war ein Riesenkompliment und eine große Geste des Damen-Fußball-Teams vom TuS Lochau an Trainer Achim Scherm, der die Truppe seit 15 Jahren coacht. Die Mädels planten ein Überraschungs-Spiel an, von dem der Übungsleiter nichts wusste.

Mit einer gegnerischen Mannschaft klappte es jedoch nicht. Bei einem vereinsinternen Spiel hatten die Damen dann aber ebenso viel Spaß. "Danke, Achim, für 15 Jahre", stand auf dem T-Shirt und auf eigens für diesen Tag angefertigten Transparenten. Einmal bis zweimal wöchentlich treffen sich die Frauen auf dem Fußballplatz, um sich auf die nächsten Spiele vorzubereiten.

Scherm wendet viel Zeit auf, und er gibt sich große Mühe, um seine Mannschaft nach vorne zu bringen. Großes Lob zollten ihm seine Schützlinge an diesem Tag. In einer Hobby-Liga brachten es die Damen des TuS Lochau vor zwei Jahren immerhin zum Meister, 2014 mussten sie sich mit dem dritten Platz begnügen und in diesem Jahr sind die 18 Frauen des Kaders auf einem guten Weg, wieder den Meister-Titel zu holen. Vierzehn Jahre alt sind die jüngsten Fußballerinnen, und wer sich jung genug und fit fühlt, darf gerne dabei sein. Im Tor stand bei dem Überraschungsspiel keine Torwartin sondern Stefan Scherm, Bruder des Trainers. Von ihm hatte Achim das Amt vor 15 Jahren übernommen. Die Feier stieg am Abend in der "Stiegelmühle". Dort durfte der beliebte Trainer dann auch Geschenke in Form mehrerer Gutscheine entgegennehmen; darunter auch welche für Nervennahrung.
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