Namensgleiche Niederösterreicher Feuerwehr kommt zu Kirwa und plant Freundschaft
Wolfsbach Pate von Wolfsbach

Wolfgang Schäffer (Mitte), Vize-Chef der Feuerwehr aus Niederösterreich, trug sich als Erster ins Goldene Buch von Ensdorf ein, was Wolfsbachs Kommandant Günter Schindler (links) und Bürgermeister Markus Dollacker (rechts) freute. Bild: sön
(sön) Das Goldene Buch der Gemeinde Ensdorf lag im Feuerwehrgerätehaus zum Eintrag bereit. Kommandant Günter Schindler freute sich gemeinsam mit Bürgermeister Markus Dollacker, Gäste der Freiwilligen Feuerwehr aus der Namensvetter-Stadt Wolfsbach in Niederösterreich begrüßen zu können.

Beim größten Jugendtreffen

Schindler hatte dort bereits Mitte Juli gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dominik Ernst, Jugendwart Julian Pusch und -sprecher Lukas Fröhlich am Landes-Jugendfeuerwehrlager teilgenommen. Es war mit rund 5000 Nachwuchskräften zwischen zehn und 15 Jahren samt ihren Betreuern - zu denen am Besuchertag noch 3000 Eltern kamen - das größte Feuerwehr-Treffen von Jugendlichen in Mitteleuropa.

Die Delegation der Wolfsbacher aus der Oberpfalz hatte dort erste Kontakte mit der namensgleichen, 64 Aktive zählenden Wehr aufgenommen. Sie war ferner zu einem Bürgermeister-Empfang der 1900 Einwohner zählenden Gemeinde Wolfsbach in Niederösterreich gebeten worden. Gerne seien sie der Einladung zur Magdalenen-Kirchweih gefolgt, betonte nun der stellvertretende Kommandant Wolfgang Schäffer beim Gespräch zur Vorbereitung einer Patenschaft im Feuerwehrhaus.

Das Buch "Heimat Wolfsbach" für Bürgermeister Dollacker, einen landesüblichen Hut und die Landesfarben hatte er für Kommandant Schindler aus Österreich mitgebracht. Der strukturelle Ausbau der Wehren, aber auch der Kommunen und Länder waren Themen anschließender Gespräche.

Nach Offiziellem aufs Fest

Nach dem Eintrag der Gäste ins Goldene Buch von Ensdorf - Wolfgang Schäffer machte hier den Anfang - postierten sich alle zum Gruppenfoto vor dem Feuerwehrhaus. Einer Besichtigungstour durch die Gemeinde, bei der auch die zwei weiteren Gerätehäuser Anlaufpunkte waren, folgte am Abend der Treff im Kirwazelt auf dem Festplatz, der ohnehin direkt hinterm Wolfsbacher Feuerwehrdomizil lag.
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