Namenspatronin als Vorbild

Dem Dienst an Armen und Bedürftigen verschrieben hatte sich die heilige Elisabeth, die ehemalige Landgräfin von Thüringen. Ganz im Sinne seiner Namenspatronin handelte der Katholische Frauenbund bei seiner Elisabethfeier: Spenden und Ehrungen dominierten.

Vorsitzende Monika Stopfer und Kassenverwalterin Christine Kies schütteten das Füllhorn über drei Gemeinschaften aus. 150 Euro erhielten Elisabeth Thielsen und Monika Kager für die Nachmittagsbetreuung der Grund- und Hauptschüler an der Schule zur individuellen Lernförderung. Ihr Träger ist die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) Weiden.

Über 200 Euro freute sich Johanna Schirdewan vom Verein "Asante", der Schulkinder in Tiwi in Kenia fördert. Mit dem Geld können 100 Schüler einen Monat lang mit Frühstück versorgt werden. Weitere 200 Euro erhielten Fritz Betzl und Sabine Fricke vom Eschenbacher Arbeitskreis Asyl. Betzl informierte dabei die Mitglieder über die Aktivitäten des Helferkreises, der im Juli mit 22 Freiwilligen seine Tätigkeit aufgenommen habe. Er berichtete von regelmäßigem Deutsch-Unterricht an vier Tagen pro Woche und weiteren Informations- und Starthilfen in der neuen Umgebung. Dazu zählte er die Schulung der Kinder im richtigen Verhalten mit dem Fahrrad im öffentlichen Verkehr.

Als bedeutende Hilfe wertete der Stadtrat die große Kleiderkammer in der ehemaligen Volksschule II. "Nach der Entrümpelung und Säuberung des Gebäudes durch engagierte Asylbewerber haben wir drei Räume mit Bekleidung belegt, die uns von deutschen und amerikanischen Mitbürgern gespendet wurden." Großer Bedarf bestehe noch an Koffern. Betzl sprach von bewegenden Momenten, wenn die mit ärmlichem Gepäck in Eschenbach ankommenden Asylbewerber das reichhaltige Angebot an Kleidern und Spielsachen erblickten.

Es gelte, ihnen Sprache und Kultur des neuen Lebensumfeldes zu vermitteln. "Es ist entscheidend, wie wir mit diesen Menschen umgehen", lautete seine Botschaft, der er ein "Vergelt's Gott" folgen ließ. Die Kontaktpflege war Sabine Fricke ein besonderes Anliegen. Sie rief dazu auf, Interesse an den Menschen zu zeigen.
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