Narhalla lud zum Prinzenpaartreffen ein
Auf dem roten Teppich

Sie hatten das eindrucksvolle Prinzengardentreffen perfekt vorbereitet: Prinzenpaar Jennifer I. und Hannes I., Präsidentin Anita Nonnenmacher, Alexander Mack vom Präsidium der Narrhalla, Markus Haderer und Hofmarschall Dominik Neitz (von links). Bild: bey

14 Faschingsprinzenpaare und die Präsidenten der Gesellschaften waren ein prächtiger Anblick. Abseits des Parketts lernten sich die närrischen Repräsentanten richtig gut kennen.

Windischeschenbach.(bey) Beim Prinzenpaartreffen in der Mehrzweckhalle mit der Narrhalla als Gastgeber stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Die Hausherren mit ihrer Präsidentin Anita Nonnenmacher, Hofmarschall Dominik Neitz und Markus Haderer in der Funktion des offiziellen Geschäftsführers, des Tänzers und mit vielen weiteren fast schon administrativen Aufgaben betraut, hatten den Abend perfekt vorbereitet.

Pünktlich um 20 Uhr rollten zwei Elferräte der Narrhalla Windischeschenbach den Hoheiten aus 14 Vereinen aus der nördlichen Oberpfalz den roten Teppich aus. Hofmarschall Neitz hieß die hochrangigen Gäste willkommen und hatte dazu auch die passenden Schlachtrufe parat. Dreifach natürlich. "Amberg- oho", "Stulln-Schluck auf", "See-Lau" oder "Rumml-Rumml" waren einige der lautstarken Markenzeichen, unter denen die Prinzenpaare zur Bühne schritten. Bürgermeister Karlheinz Budnik nannte in seiner Begrüßung das Zoiglbier, die "Altneihauser Feierwehrkapell'n" mit Norbert Neugirg und die Narrhalla Windischeschenbach in einem Atemzug. Letztere habe sich erst am Samstag als Spitzengruppe mit einem "Inthronisationsball der Superlative" vorgestellt. Ohne die Narrhalla sei der Fasching in der Stadt nicht vorstellbar. Das Prinzenpaar Hannes I. und Jennifer I. begrüßten ihre Kollegen in Gedichtform.

14 Faschingsprinzenpaare und die Präsidenten der Gesellschaften boten einen prächtigen Anblick. Bilder von Walter Beyerlein



Nach dem Ordenstausch auf der Bühne stellten sich die Hoheiten mit ihren Präsidenten zum großen Erinnerungsfoto. Dann wurde das Parkett geräumt: Die "Jump Crew" der DJK bereitete ihren Auftritt vor. Da hieß es für die Besucher ganz einfach nur Luft anhalten und beobachten, wie die jungen Akrobaten Salti sprangen, sich in die Luft schraubten und souverän wieder landeten.

Das heimische Prinzenpaar hatte originelle Spiele vorbereitet. Tanzen auf der Doppelseite einer Zeitung war angesagt, aber damit war es nicht getan. Die "Tanzfläche" wurde durch Falten der Zeitung immer kleiner, und am Schluss musste der Prinz auf einem Bein stehen - die Prinzessin auf der Schulter oder Huckepack.

Dazu gab es auch eine "Bierdeckel-Rallye". Damit die Anstrengungen nicht ganz "umsonst" waren, erhielten die Gewinner den "Narrhalla-Sekt". Um Mitternacht begeisterte die Prinzengarde mit ihrem Showtanz. Ein Lob aber verdient auch Walter Kobel, der als Alleinunterhalter mit Akkordeon und Keyboard die Gäste bestens unterhielt, auf die Tanzfläche holte und sogar zu einer tollen Polonäse animierte.
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