Naturfreunde verzichten auf gebrauchten Ersatz - Eine der jüngsten Ortsgruppen
Das alte Gerät spurt nicht mehr

Einen enormen Zulauf erlebt die Ortsgruppe der Naturfreunde Auerbach. Vorsitzender Roland Friedl nannte kürzlich bei der Jahreshauptversammlung mit 211 Mitgliedern eine stolze Zahl. Mit Gerhard Siegert ist nun gar ein ausgebildeter Trainer im Bergsport und Schneeschuhführer in den Reihen der Naturfreunde angekommen.

2012 waren es noch 183 Mitglieder, 2013 dann schon 207. Sechs Neuzugänge und zwei Sterbefälle ergaben Ende 2014 den Stand von 211. Seinen Austritt erklärte niemand.

146 Erwachsene sowie 65 Jugendliche und Kinder stellen sicher, dass die Auerbacher Ortsgruppe eine der jüngsten in Bayern ist. Friedl betonte aber auch: "Wir sind stark bei den Best Agern, haben eine Delle bei den bis zu 30- und 40-Jährigen, haben bei den Kindern einen Nachholbedarf und sind stark bei den Jugendlichen."

Anhand von 376 Bildern gab der Vorsitzende in 32 Minuten einen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. In Erinnerung blieben vor allem der Tag der offenen Hütte, dieses Mal am Place de Laneuveville, und die erste Schneeschuhtour zum Schneeberg.

Außer Dienst stellen die Naturfreunde das mehr als 30 Jahre alte Spurgerät. In der Vorstandschaft sei diskutiert worden, ob es Sinn macht, 5000 bis 10 000 Euro in ein gebrauchtes Ersatzgerät zu investieren. Das einstimmige Ergebnis lautete Nein.

Für 2015 kündigte Roland Friedl den traditionellen Hüttennachmittag auf der Flembachhütte am Himmelfahrtstag, 14. Mai, und einen Ausflug zum Bergwandern am Wilden Kaiser am Freitag, 25. September, an. Weitere Aktionen sind auf der Homepage der Naturfreunde zu finden.
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