Naturwunder in Sachen Kirwa

Beim Kirwaumzug am Sonntagnachmittag zeigten sich die Kirwaboum und -madla von ihrer schönsten Seite Bilder: ow (2)

Vier Tage Ausnahmezustand in Filchendorf: Das Dorf am Kulm feierte Kirchweih und verband Tradition mit moderner Party - und mit der Fähigkeit auch über sich selbst zu lachen.

Vier Tage feierten die Kirwaboum und -madla rund um die Adam-Porsch-Halle. Nach dem Aufstellen des Kirwabaumes am Samstag, waren am Sonntag der Kirwaumzug und die "Lach- und Sachgeschichten aus dem Dorfleben" die Höhepunkte.

Mit der Musikauswahl trafen die Organisatoren den Geschmack. Das "Krenfleischessen" im Feuerwehrhaus am Donnerstag war ein Heimspiel der Weinwallfahrer. Am Freitag traf sich die Jugend zur Party in der Adam-Porsch-Halle. Höhepunkt war ein Auftritt zweier Gogo-Girls. "Wer hot Kirwa? Mir ham Kirwa!" hallte es am Samstagnachmittag durch's Dorf. Begleitet von den Filchendorfer Musikanten brachten die Kirwaboum und -madla den Kirwabaum zum Festplatz. Der "Plößner Sepp" gab wieder die Kommandos so dass der Baum bald senkrecht stand.

Am Abend sorgten die "Stoapfälzer Spitzbuam" für Stimmung. Die vier Musiker hatten das Publikum im Griff, das bald schunkelte und auf den Tischen tanzte. Nach dem Weißwurstfrühstück folgte am Sonntag der Kirwaumzug. Die "Weinwallfahrer" gaben dazu den Takt vor. Am Dorfplatz zeigten die Kirwaleit beim Tanz, dass sie die altbayerische Tradition beherrschen.

Anschließend wurde der Kirwabaum ausgespielt. Hier hatten sich die Organisatoren etwas Neues einfallen lassen. Die Besucher mussten das Gewicht eines Schildkrötenmodells erraten. Karl Porsch konnte den Wettbewerb für sich entscheiden und bekommt bereits zum zweiten Mal den Kirwabaum frei Haus geliefert.
Weitere Beiträge zu den Themen: Filchendorf (186)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.