Neben dem Hochwasserschutz verbesserten die Flurneuordnung und Dorferneuerung von Greßmühle ganz wesentlich die Struktur in der zwölf Häuser zählenden Ortschaft. Das betonte Bürgermeister Alwin Märkl bei der Versammlung der Teilnehmergemeinschaft als Trägerin des Verfahrens.
Potenziale des Orts stärken

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Greßmühle (von links): Armin Friedrich, Bürgermeister Alwin Märkl, Josef Schäffer, Martin Scheffmann, Georg Scheffmann, Sabine Scheffmann, Johann Brunner, Willibald Riß, Vorsitzender Andreas Schmidt, Alfred Schorner und Holger Riß. Bild: sche
(sche) Der Projektleiter und künftige Vorsitzende, Andreas Schmidt vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), blickte auf bereits geleistete Vorarbeiten für diesen hochwassergefährdeten Ortsteil der Gemeinde Freudenberg zurück.

Auf sechs Jahre

Damit die einzelnen Besitzstandsgruppen des 24 Hektar großen Verfahrensgebiets angemessen vertreten sind, bestimmte das Amt für Ländliche Entwicklung, dass je zwei Vorstandsmitglieder und deren Stellvertreter Greßmühle und Aschach vertreten sollen. Die Wahlperiode beträgt sechs Jahre. Bei Dorferneuerungen ist die Gemeinde "geborenes Mitglied" im Vorstand der örtlichen Teilnehmergemeinschaft.

Kraft Amtes ziehen Bürgermeister Alwin Märkl und Franz Weiß (Stellvertreter) ins Gremium ein. Vorsitzender Andreas Schmidt wird von Armin Friedrich (beide ALE) vertreten. Greßmühle repräsentieren Georg Scheffmann (Stellvertreter Willibald Riß) und Josef Schäffer (Holger Riß), Aschach Martin Scheffmann (Alfred Schorner) und Johann Brunner (Sabine Scheffmann). Sie führen die Geschäfte der Teilnehmergemeinschaft, ihnen obliegen die Wertermittlung und die Neugestaltung von Dorf und Flur. Bei der ersten Vorstandssitzung, deren Termin noch nicht feststeht, werden den Vorstandsmitgliedern weitere Funktionen übertragen.

Auch Privateigentümer

Mit dem Dorferneuerungsverfahren haben auch Privateigentümer die Möglichkeit, für die Gestaltung der Gebäude oder Vorbereichs- und Hofräume Fördermittel zu erhalten. Norbert Götz (ALE) informierte über Fördervoraussetzungen, Regelsätze und Antragstellung. Ziel sei es, eine nachhaltige Verbesserung der Lebens-, Wohn-, Arbeits- und Umweltschutzverhältnisse auf dem Land zu erreichen sowie die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale zu stärken. Bezuschusst wird die ländlich-dörfliche Bausubstanz bei Gebäuden, aber auch die dorfgerechte Gestaltung von Vorbereichs- und Hofräumen. Antragsformulare gibt es bei der Gemeindeverwaltung.

Bürgermeister Alwin Märkl bedankte sich beim neu gewählten Vorstand für dessen Engagement.
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