Neidstein Ort der Wissenschaft

Ein Team, das sich handelseinig ist (von link)s: Dr. Konrad Wilfurth, Professor Andreas Hornung, Susanne Lettner und Maximilian Wilfurth. Bild: hfz

Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht in Sulzbach-Rosenberg wird seine Events zu unterschiedlichen Forschungsthemen künftig auf Schloss Neidstein veranstalten. Beginn ist Ende 2015. Den Auftakt macht die Reihe "Umsichtige Dialoge auf Schloss Neidstein" am 19. November.

Die Besitzer des Schlosses Neidstein wechselten mehrfach in der Geschichte. Eigentümer waren unter anderem Kaiser Ludwig von Bayern oder der Hollywood-Schauspieler Nicolas Cage. Dieser verkaufte 2009 die Anlage an den Amberger Rechtsanwalt Dr. Konrad Wilfurth. Durch das Fraunhofer-Institut Umsicht erfährt das Schloss nun eine neue Nutzung.

Vornehm und historisch

Professor Andreas Hornung, Institutsleiter von Fraunhofer Umsicht in Sulzbach-Rosenberg, und Eigentümer Wilfurth erarbeiteten dafür gemeinsam ein Konzept. Künftig werden in der vornehmen und historischen Umgebung regelmäßige Veranstaltungen von Fraunhofer Umsicht stattfinden. Susanne Lettner, Marketing- und Eventmanagerin bei Fraunhofer Umsicht, organisiert die Events zu den Forschungsthemen des Institutes.

"Auf Schloss Neidstein möchten wir in direkten und persönlichen Kontakt mit unseren Kunden und Partnern kommen, um Trends und aktuelle Themen zu diskutieren, erfolgreiche Projekte zu entwickeln und über die praktische Umsetzung innovativer Ideen zu sprechen. Das Schloss Neidstein bietet uns dafür einen passenden Rahmen", erklärt Hornung. In der stilvollen Umgebung stellen die Forscher ihre neuesten Arbeiten vor und informieren über die innovativen Anwendungen und Entwicklungen zur industriellen Nutzung der Forschungseinrichtung. "Wir veranstalten unterschiedliche Eventformate wie mehrtägige Konferenzen und Schulungsseminare für unsere internationalen und nationalen Partner aus Wirtschaft, Politik und Forschung. Unsere Stammtische und die Veranstaltungsreihe Umsichtige Dialoge auf Schloss Neidstein sind speziell für unsere regionalen Partner gedacht", so Susanne Lettner. Die fünf Abteilungen (Biologische Verfahrenstechnik, Energietechnik, Neue Materialien, Kreislaufwirtschaft und Thermische Verfahren) und das Zentrum für Energiespeicherung bieten ein breites Themenspektrum an.

In kleiner Runde

Erstklassige, externe Referenten ergänzen laut Lettner das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm. Die Teilnehmerzahl sei begrenzt, um in einer kleinen Runde zu diskutieren und eine ideale Möglichkeit für Gespräche zu geben. In exklusivem Ambiente solle Forschung und wissenschaftlicher Austausch optimal verbunden werden.

Zum ersten Termin wird am Donnerstag, 19. November, das Thema "Das Phosphorproblem - neue Strategien in Sicht" behandelt. Ferner plant Fraunhofer Umsicht Schloss Neidstein mit der TCR®-Technologie energetisch zu versorgen.
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