Nein zu Hass und Gewalt

Eine Kranzniederlegung am Ehrenmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ging der Kreisversammlung voraus. Bilder: sck (2)

Vor einem Jahr rief der Bayerische Soldatenbund zur Landesverbandstagung nach Auerbach. Sie blieb als Erfolg im Gedächtnis, und deshalb musste der Kreisverband Eschenbach nicht lang überlegen, wohin er seine Versammlung am besten legen sollte.

Nach der hervorragend ausgerichteten Konferenz des BSB-Landesverbands im vergangenen Jahr kam der Kreisverband Eschenbach heuer erneut in die Stadt Auerbach. Als Gastgeber bot sich der Soldaten- und Kriegerverein Gunzendorf mit dem dortigen Feuerwehrhaus an.

Der gute Kamerad

Der Versammlung mit Neuwahl des Kreisvorstands ging eine Kranzniederlegung für die Gefallenen der Weltkriege voraus. Für die musikalische Gestaltung, unter anderem mit dem Lied vom Guten Kameraden, sorgte die Michelfelder Blaskapelle, geleitet von Werner Meisel.

Am Mahnmal an der Gunzendorfer St.-Ägidiuskirche ehrte Kreisvorsitzender Richard Hofmann die Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft. Niemals in der Geschichte der Menschheit habe es so viele Opfer wie im vergangenen Jahrhundert gegeben. Hofmann forderte auf, an Glauben und Überzeugung festzuhalten und gegen Hass und Gewalt einzutreten. Nach dem Rückmarsch leitete die Blaskapelle Michelfeld mit einem Standkonzert vor dem Feuerwehrhaus zur Versammlung über.

Lob für die Bundeswehr

Bürgermeister Joachim Neuß würdigte den Beitrag der Bundeswehr zu 70 Jahren Frieden. Wertvolle Arbeit werde auch heute geleistet bei der weltweiten Unterstützung der Flüchtlinge. Alle Gäste der Kreisversammlung beschenkte er mit dem Jubiläumskrug "700 Jahre Stadt Auerbach".

So aktuell wie eh und je

Stellvertretender Bezirksvorsitzender Thomas Semba und sprach von den Friedenseinsätzen deutscher Soldaten. "Bei mehr als 200 bewaffneten Auseinandersetzungen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist dies heute so aktuell wie vor 100 oder 200 Jahren." Er appellierte an alle, mitzumachen in der Vermittlerrolle der traditionellen Werte der Soldaten "Für Frieden und Freiheit".

Den Kameraden aus Auerbach zollte er volle Anerkennung für die logistische Leistung bei der Landesverbandsversammlung, die sie gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der örtlichen Feuerwehr erbrachten. Anstelle der rund 400 gemeldeten Teilnehmer waren sage und schreibe 750 Gäste zu bewirten.

Per Handschlag verpflichtet

Kurze Berichte machten den Weg frei für die Neuwahl. Alle Funktionsträger behalten ihre Aufgaben. Per Handschlag verpflichtete sie stellvertretender Bezirksvorsitzender Thomas Semba darauf, die Kameradschaft zu pflegen und für die Ehre der Soldaten einzutreten.
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