Nein zu Vorurteilen

Dieser Titel ist für unsere Schule Auszeichnung und Verpflichtung zugleich.
"Wir wehren uns gegen Vorurteile, Gewalt, Mobbing, Ausgrenzung, Hass, Wegschauen, Ausgrenzung, Beleidigung, Unterdrückung, Diskriminierung, Rassismus und Ungerechtigkeit", betonte Schülersprecherin Viktoria Seiler. Auf einer Schautafel ersetzten die positiven Schlagwörter Engagement, Akzeptanz, Individualität, Respekt, Miteinander, Vielfalt, Fairness, Toleranz, Rücksicht, Offenheit, Vertrauen und Integration diese Begriffe.

Um den Titel zu bekommen, mussten mindestens 70 Prozent aller in der Schule tätigen Personen mit ihrer Unterschrift bekunden, dass sie immer versuchen werden, sich an bestimmte Regeln zu halten, fuhr die Rednerin fort. Die zweite Bedingung sei ein Pate gewesen. Matthias Matuschik habe sofort zugesagt, obwohl er bereits bei einer anderen Schule als Pate fungiert, freute sich Seiler. "Im Frühjahr wird er mit uns in der Mehrzweckhalle eine öffentliche Veranstaltung organisieren."

Ein Filmausschnitt zeigte Matuschik bei einem Interview, das sein Eintreten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zum Ausdruck brachte. Die Schulsprecherin verwies auf Regeln, die für ihre Schule immer gelten sollen: "Wir sagen Nein zu beleidigenden Sprüchen, äußern keine Vorurteile, treten Gruppen und Personen mit rassistischen Inhalten entschlossen entgegen, setzen uns für Notleidende ein und führen jedes Jahr ein neues Projekt durch." Bereits jetzt liefen viele Aktionen wie das Streitschlichter-Projekt. "Wir sind schon immer eine Schule ohne Rassismus und wollen immer eine bleiben."
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