Neudorfer Pächter beklagen erschwerte Jagd
Unruhiges Wild durch Jogger

Wer in Neudorf spazieren geht, sieht, wie der Rückschnitt der Büsche entlang der Feldwege voranschreitet. Mit dieser Maßnahme soll die Funktion der Straßengräben erhalten bleiben. Auch in die Ausbesserung der Feldwege investiert die Jagdgenossenschaft.

Von einem leichten Plus in der Kasse berichtete Kassier Anton Lorenz. Der Überschuss soll mit weiteren 2000 Euro für die Ertüchtigung der Wege verwendet werden, lautete der einstimmige Beschluss. Spontan erklärten sich einige Jagdgenossen bereit, beim Einsatz zu helfen.

Die Marktgemeinde stellt für alle Jagdgenossenschaften Geld für das Zurückschneiden der Hecken zur Verfügung. Die Verwendung muss gegenüber der Marktgemeinde mit Rechnungen nachgewiesen werden. Jagdvorsteher Johann Schlegl dankte der Gemeinde für den Zuschuss. Durch den Rückschnitt können die Gräben besser gemäht und Wildwuchs verhindert werden.

Alle Jagdpächter berichteten von wenigen Rehen in den Revieren. Sorge bereiten den Jägern die Wildschweine. Wenn kein Schnee da ist, seien sie noch schwieriger zu bejagen. Erschwert werde die Jagd auch durch Jogger und Spaziergänger, und zwar zu allen Tageszeiten. "Das Wild ist dadurch sehr unruhig."

Jagdvorsteher Schlegl wies darauf hin, dass 2017 die Verpachtung ausläuft. Die Jagdgenossen würden sich freuen, sagte er, wenn sich die Pächter schon 2016 zu einer Verlängerung der Verträge äußern würden.
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