Neue Atemschutzübungsstrecke soll im Gewerbegebiet in Neuhaus entstehen
Widerstand kommt aus Tirschenreuth

Die riesige Halle von Stefan Windschiegl im Gewerbegebiet Neuhaus, direkt an der Autobahn, soll künftig die Atemschutzübungsstrecke für die Feuerwehren im Landkreis Neustadt und in Weiden beherbergen. Ob auch die Spritzenmänner aus Tirschenreuth hier üben, wie es deren Landrat Wolfgang Lippert und Kreisbrandrat Franz Arnold wollen, wird sich am 11. Februar in einer Sitzung in Tirschenreuth entscheiden. Das Gebäude würde sich für ein richtiges Servicezentrum für die Feuerwehren und den Katastrophenschutz eig

Der Landkreis Neustadt und die Stadt Weiden sind Feuer und Flamme: Eine neue Atemschutzübungsstrecke soll im Gewerbegebiet in Neuhaus entstehen. Landrat Wolfgang Lippert will, dass sich auch Tirschenreuth beteiligt. Aber einige seiner Feuerwehren schießen quer. Sie wollen ihre eigene Übungsstrecke haben.

Neustadt und Tirschenreuth haben das gleiche Problem. Die Übungsstrecke in Neustadt ist über 31 Jahre alt. Die Geräte gehen kaputt. "Wenn etwas passiert, sind wir dran", sagt Kreisbrandrat Richard Meier. Auch die Tirschenreuther Anlage ist in die Jahre gekommen. Zudem wird das Tirschenreuther Feuerwehrhaus, das die Übungsstrecke beherbergt, abgebrochen. Landrat Andreas Meier sieht in einer gemeinsamen Anlage für alle drei Gebietskörperschaften ein Musterbeispiel interkommunaler Zusammenarbeit.

Die drei Jahre alte, etwa 60 Meter lange Halle in Neuhaus, direkt an der A 93, sei ideal. Hier könnte nicht nur die Atemschutzübungsstrecke, sondern ein kleines Servicezentrum für die Feuerwehren und den Katastrophenschutz in der Nordoberpfalz entstehen mit Lager für Ölbinde- und Schaummittel und Feldbetten. Sogar ein kleines Brandhaus für Übungszwecke wäre möglich.
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