Neue Baugebiete im Visier

Gute Chancen sieht Stadtrat Josef Biebl für ein Baugebiet auf dieser Fläche "Im Wiesengrund", in der Nähe des Freibads. Bild: bgl

Baugrund ist knapp, nur zwei Parzellen gibt es noch in Oberviechtach. Beim politischen Frühschoppen zeigte sich die SPD aber zuversichtlich, dass es bald "Nachschub" gibt.

"Ich bin stolz auf meinen Heimatort", betonte der SPD-Ortsvorsitzende Peter Forster beim politischen Frühschoppen im Feuerwehrhaus in Eigelsberg. Auch ohne Wahlkampf möchte die SPD Kontakt pflegen zu den Bürgern und zuhören, wo der Schuh drückt. Forster bat die Teilnehmer deshalb von Beginn an um ihre Anregungen.

Zunächst aber informierte Stadt- und Kreisrat Josef Biebl über aktuelle Themen, die in den kommunalen Gremien derzeit für Diskussionsstoff sorgen. So sei die Schaffung von Bauland eine wichtige Aufgabe der Kommune. Sie werde in Oberviechtach auch wahrgenommen. Aktuell stünden aber nur mehr zwei Parzellen zur Verfügung.

Um hier Abhilfe zu schaffen, bemühe sich der Stadtrat momentan um die Verwirklichung von drei Baugebieten. Im Visier habe man das Grundstück der Familie Mehler beim Schützenhaus (Sandradl), eine Fläche im Wiesengrund und das Areal der ehemaligen Web- und Wirkfabrik der Firma Müller. Letzteres wurde von der Stadt erworben und von den ehemaligen Produktionshallen befreit.

Momentan werde das Grundstück über einen städtebaulichen Rahmenplan für eine mögliche Wohnbebauung mit Ein- und Mehrfamilienhäusern beplant. Mit in die Planungen einbezogen wird auch ein möglicher Ersatz-Neubau des Einkaufsmarktes Lidl. Für die Umsetzung des Wohnkonzepts wird derzeit mit möglichen Bauträgern verhandelt.

Auf die Frage nach dem Beginn der Bauarbeiten für einen Kreisverkehr beim ehemaligen AOK-Gebäude sowie die Sanierung des Amtsgerichtsgebäudes gab sich Biebl der Hoffnung hin, dass diese Vorhaben im Jahr 2016 umgesetzt werden.

Für Diskussion sorgte das Problem der Einhausung der Schießbahnen im Schützenheim. Weitere Fragen betrafen die Zukunft des Asklepios-Krankenhauses. Peter Forster zeigte sich mit dem gegenwärtigen Befinden der Stadt weitgehend zufrieden und zählte eine Reihe von Aushängeschildern für die Stadt Oberviechtach auf. Erfreulich fand er die gelungenen Baumaßnahmen der Geschäftshäuser "MP 18", AOK-Geschäftsstelle und "Haus der Stiftung" mit der Ansiedlung eines Drogeriemarkts.
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