Neue Kontakte knüpfen, voneinander lernen und den neuen Kindergarten schon mal kennenlernen - das sind die Ziele der
Gleich Geheimwege verraten

Schnell schlossen die Mädchen und Buben von Kindergarten und Krippe Freundschaften bei der Auftaktveranstaltung zur Kooperation. Bild: hfz
Kooperation, die die Johanniter-Kinderkrippe Hammermühlenkinder in Freudenberg und der Kindergarten St. Walburga in Lintach ins Leben riefen.

Jetzt verbrachten die Schützlinge der beiden Einrichtungen zum ersten Mal einen Vormittag zusammen. Für all die Kinder, die ab September in den Kindergarten wechseln, startete schon der Morgen mit einem neuen Ziel: Die Eltern brachten ihre Kleinen nämlich nicht wie gewohnt in die Kinderkrippe in Freudenberg, sondern zum St.-Walburga-Kindergarten in Lintach.

Dort empfingen die Mädchen und Buben sowie Einrichtungsleiterin Susanne Dolles ihre kleinen Besucher. Nach einem gegenseitigen Bekanntmachen gingen die Hammermühlenkinder auf Entdeckungstour. Gespannt und neugierig schauten sie sich die einzelnen Gruppenräume, die Garderoben sowie die Spielmöglichkeiten an.

Natürlich durfte auch ein gemeinsamer Morgenkreis nicht fehlen. Die Kleinen begrüßten sich, indem sie Lieder und Gebete vortrugen. Im Nu stellten alle zusammen den Wochentag und das Wetter an Kalender und Tafel ein. Bei einer Brotzeit knüpften nach anfänglicher Schüchternheit die Schützlinge von Krippe und Kindergarten erste Kontakte.

Gut gestärkt und bei schönem Wetter ging es danach ab in den Garten zum Spielen. Beim gemeinsamen Toben wurde nach kurzer Zeit kein Unterschied mehr gemacht, wer aus welcher Einrichtung kommt. Die Kindergartenkinder zeigten den Hammermühlenkindern stolz Geheimwege, Verstecke und Lager im Garten. Beim gemeinsamen Sandspielen, Bobbycar-Fahren, Schaukeln und Klettern war schnell klar, dass hier Grundsteine für viele neue Freundschaften gelegt wurden.

Aus Sicht der beiden Einrichtungsleitungen war die Aktion ein voller Erfolg. "Es war schön zu sehen, wie sich alle gut verstanden haben und wie offen die Kinder waren. Wir freuen uns, dass die Idee so gut angenommen wurde", resümiert Stefanie Strenzel von den Hammermühlenkindern. "Das Projekt wird auf jeden Fall fortgesetzt." Denn immer wieder zeige sich, dass den Kleinen der Übertritt in den neuen Kindergarten viel leichter fällt, wenn sie zuvor mit der neuen Einrichtung vertraut gemacht worden sind.
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