Neue Männer, neue Ideen

Hubert Krapf (hinten, Zweiter von rechts) will den Katholischen Männerverein zusammen mit Anton Herrmann (Zweiter von links) und Josef Bauer (links) revitalisieren. Verabschiedet wurden Andreas Beer, Johann Hermann und Karl Sauer (vorne, von links). Einzig Franz Kick (vorne, rechts) verwaltet wie bisher die Kasse. Bild: dob

Der Katholische Männerverein ist mit weit über 100 Jahren der älteste in der Diözese Regensburg. Zuletzt war es aber sehr ruhig um den Club geworden. Der neue Vorstand will das nun ändern.

Das ist das Zeil von Hubert Krapf aus Erpetshof, der seit 1984 Mitglied ist. Anton Herrmann unterstützt ihn als Stellvertreter nach besten Kräften. Josef Bauer aus Neumühle bringt sich als Schriftführer ein. Lediglich Kassier Franz Kick bleibt der neuen Mannschaft vom bisherigen Vorstand erhalten.

Dekan Alexander Hösl nutzte die Gelegenheit, im Pfarrheim die langjährigen Mitglieder aus dem bisherigen Vorstand offiziell von ihren Ämtern zu entbinden. Johann Hermann trat dem Männerverein 1967 bei und lenkte als Vorsitzender bis heute die Geschicke. Sein Stellvertreter war Andreas Beer aus Iltismühle. Er ist sogar schon seit 1961 dabei. Karl Sauer kam 1973 dazu. Er fungierte als Schriftführer.

Einst sehr aktiv

Zusammen mit den Pfarrern Franz Xaver Reitinger, Franz Winklmann und zuletzt unter Dekan Hösl haben die Männer diesen Verein geführt. In früheren Jahren war der Zusammenschluss überaus aktiv. Viele Feste, Vorträge und Gesellschaftsabende trugen seine Handschrift. Nachdem Stadtpfarrer Hösl im Protokollbuch geblättert hatte, habe er vieles herausgelesen und gespürt, wie entscheidend der Männerverein das Dorfleben mitgeprägt habe.

Hermann, Beer und Sauer hätten dem Verein ein Gesicht gegeben. Weil die Familien und vor allem die Ehefrauen immer viel auf ihre Männer wegen der Vereinsarbeit verzichten mussten, überreichte Dekan Hösl Essengutscheine: "Vergelt's Gott" für die vielen Verdienste um das Benefizium Waldau.

Im Fasching dabei

"Halten Sie weiterhin treu zum Verein", bat der Geistliche. Man dürfe nicht von heute auf morgen das große Wunder erwarten. Doch es könne durchaus Neues entstehen. Denkbar sei, sich bei Veranstaltungen im Ortsteil mit einzubinden. Erster Berührungspunkt sei der Fasching in Waldau, den bisher Frauenbund, Jugend und Feuerwehr organisiert hatten. Ein Vortrag sowie ein Tagesausflug sind ebenfalls in Planung.

Abschließend wünschte Hösl eine glückliche Hand. Zur Freude des neuen Vorsitzenden Krapf ließen sich Christian Lehner und Hans Laubmeier in die 50-köpfige Gemeinschaft aufnehmen.
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