Neue Masten 65 Meter neben der alten Trasse

Der 185 Kilometer lange Ostbayernring ist an der Kapazitätsgrenze angelangt, nicht zuletzt durch die zunehmende Einspeisung von regenerativer Energie. Um die Netzstabilität in Oberfranken und der Oberpfalz langfristig zu garantieren, werden die Transportkapazitäten auf zwei 380-Kilovolt-Systeme erhöht - durch einen Neubau, parallel zur bestehenden Wechselstromtrasse. Eine Nutzung der alten Masten wurde nach Aussagen des Netzbetreibers Tennet intensiv geprüft, ist aber technisch nicht möglich. Der Mindestabstand zwischen der alten und neuen Trasse liegt bei 65 Metern, wobei im Verlauf auch mehrere Seitenwechsel möglich sind. Vielerorts rücke dadurch die neue Leitung von der Wohnbebauung weg, erklärte Gunnar Heinitz im Kreistag. Von Arzberg und Konnersreuth her kommend verläuft die neue Trasse nahe an der alten bis Mitterteich, wandert ab dem Wald- und FFH-Gebiet bis Wiesau aber näher zur Autobahn als bisher. Entlang der A 93 führt eine Variante Richtung Falkenberg ins Waldnaabtal bis Windischeschenbach. Dort, wo die Wohnbebauung stellenweise sehr nahe an die Stromleitung gerückt ist, haben Bürger in einem besonderen Beteiligungsverfahren schon Variantenvorschläge gemacht. (as)
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