Neue Nummer eins

Der erhoffte Heimsieg in der Bezirksliga Nord bleibt aus, der SV Freudenberg muss die Überlegenheit des FC Amberg II neidlos anerkennen. Der Sieger steht nun ganz oben.

Die Serie der Heimniederlagen setzte sich für den SV Freudenberg auch in dieser Partie der Bezirksliga Nord fort. Man verkaufte sich gegen den Favoriten aus Amberg zwar teuer, zu einem Punktgewinn reichte es trotz großem Einsatz und Kampfgeist nicht. Der Sieg geht aufgrund der überlegenen Spielweise des FC in Ordnung, auch wenn Freudenberg vor allem im zweiten Durchgang seine Chancen hatte. Die Reserve des FC Amberg übernahm durch den Dreier - zumindest bis Sonntag - die Tabellenführung.

Bereits in der 7. Minute setzte der sehr agile Devrilen einen Abpraller von Torwart Meiler aus kürzester Entfernung freistehend über den Kasten. Das 0:1 für die Gäste erzielte Florian Holfelder aus sehr abseitsverdächtiger Position in der 22. Minute, als er überlegt ins lange Eck abschloss. In der 42. Minute setzte sich Devrilen energisch gegen mehrere Freudenberger Abwehrspieler durch, sein Flachschuss landete aber am Innenpfosten und von dort bei Torwart Meiler.

Nach der Pause konnte die Neiß-Elf die Partie offener gestalten. Der eingewechselte Lukas Hirsch hatte einige gute Situationen und sorgte für Belebung.

In der 61. Minute wurde Michael Schlegl steil angespielt, der nicht überzeugende Linienrichter sah ihn allerdings im Abseits. Amberg nutzte einen Fehlpass im Freudenberger Mittelfeld dagegen konsequent aus, und Lennard Meyer gelang das vorentscheidende 0:2 (65.).

Der Gastegeber steckte nicht auf und hatte durch Michael Schlegl und Gerhard Greß zwei Riesenmöglichkeiten, die aber Torwart Bleisteiner jeweils reaktionsschnell mit einer Fußabwehr vereitelte (70./72.).

Freudenberg kann auf dieser Leistung aufbauen und hofft auf die Rückkehr der verletzten Leistungsträger.
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