Neue Schaltuhr für die Glocken

Das kleine Gotteshaus ist nach wie vor das Schmuckstück des Dorfes. Der Kapellenverein kümmert sich darum. Im Mittelpunkt stehen die Gottesdienste.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde das Engagement des Trägervereins einmal mehr deutlich. Am Freitag-abend fanden sich zahlreiche Mitglieder, unter ihnen Pfarrer Helmut Brunner und dritte Bürgermeisterin Inge Gleixner im "Mappacher Hof" zur Jahreshauptversammlung des Kapellenvereins ein. Vorsitzender Hans Käsbauer betonte, dass die Gottesdienste in der Kapelle nach wie vor die Höhepunkte des Jahres seien. Damit gedenke man den verstorbenen Vereinsmitgliedern und Mappachern und komme somit dem Versprechen nach, ihnen ein ehrendes Gedenken zu bewahren.

Gruppen von auswärts

Käsbauer erinnerte zudem an verschiedene Pflegemaßnahmen rund um die Kapelle, die vor kurzem mit dem Aufstellen des Christbaums ihren Abschluss fanden. Während des Vereinsjahres zelebrierte Pfarrer Helmut Brunner drei Gottesdienste in der Kapelle und zu verschiedenen Anlässen wurde der Rosenkranz gebetet. Auch Gruppen, wie der Familienkreis der Kolpingfamilie und eine Wallfahrer-Gruppe aus Sollbach fanden den Weg zum Gotteshaus und auch einer der Bittgänge der Pfarrei führte wieder zur Mappacher Kapelle. Hans Käsbauer ließ auch nicht unerwähnt, dass die Kapelle nun schon seit 29 Jahren das Ortsbild des Dorfes präge und der Verein, nach dem Eintritt von vier weiteren jungen Mitgliedern 96 Personen zähle.

Von der Familie Aschenbrenner könne er nichts berichten, so der Vorsitzende, da der Kontakt momentan abgebrochen sei. Käsbauer erinnerte daran, dass man eine Gruppe aus Mappach aus dem Markgräfler Land im Ortsteil begrüßen konnte. Auch sie interessierten sich sehr für die Geschichte der kleinen Kirche, so der Sprecher abschließend. Anschließend gab Kassier David Duscher einen Überblick über die Finanzen deren Richtigkeit Revisor Anton Baier bestätigte. Dritte Bürgermeisterin Inge Gleixner lobte den aktiven Kapellenverein mit seiner kompetenten Vereinsführung. Sie betonte zudem die Wichtigkeit des Kapellenvereins für das Dorfgefüge.

Mit Herzblut

Pfarrer Helmut Brunner bedankte sich für den Zusammenhalt im Verein, der besonders wertvoll sei, da er generationsübergreifend funktioniere. Die Zukunft sei wohl gesichert, da sich viele junge Mitglieder engagieren würden. Man merke, dass die Vereinsmitglieder mit Herzblut ihre Arbeit erledigten und diese Angebote von den Mitgliedern auch gerne angenommen würden.

Hans Käsbauer informierte abschließend, dass im kommenden Jahr eine neue, funkgesteuerte Schaltuhr für die Glocken eingebaut werde.
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